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	<title>Kommentare zu: Haidhauser Werkstattpreis</title>
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	<description>Literaturblog :: Texte &#38; mehr</description>
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		<title>Von: Die Sprachspielerin » Leere der Fülle &#124; Literarischer Blog</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-295</link>
		<dc:creator>Die Sprachspielerin » Leere der Fülle &#124; Literarischer Blog</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Feb 2008 09:40:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] kurzer Veranstaltungshinweis f&#252;r alle M&#252;nchner: morgen, Samstag, den 23.2. lese ich wie schon angek&#252;ndigt um 19 Uhr im Vortragssaal der M&#252;nchner Stadtbibliothek am Gasteig, Rosenheimer Stra&#223;e 5, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] kurzer Veranstaltungshinweis f&#252;r alle M&#252;nchner: morgen, Samstag, den 23.2. lese ich wie schon angek&#252;ndigt um 19 Uhr im Vortragssaal der M&#252;nchner Stadtbibliothek am Gasteig, Rosenheimer Stra&#223;e 5, [...]</p>
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		<title>Von: Norman Liebold</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-212</link>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 18:24:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann nicht pauschal von LA/MA reden, schon gar nicht bei verschiedenen Unis. Da ich selber ein bisschen an der Uni &quot;gelehrt&quot; (wenn man Tutorien so nennen kann) habe (LA und MA), k&#246;nnte ich zumindest die Behauptung aufstellen, da&#223; ein MA Hauptfach Medi&#228;vistik bei Prof. Kern in Bonn kein Vergleich zu den Abschl&#252;ssen war, die ich in meinem Freundeskreis (sowohl MA wie auch LA) an der selben Uni mitbekommen habe, sowohl pr&#252;fungstechnisch wie insbesondere vom Studienumfang. Ich denke, da&#223; man beim MA einfach die M&#246;glichkeit hat, sich den Anspruch selbst auszusuchen (zum Leichten ebenso wie zum Schlechten hin), ansonsten halte ich die Abschl&#252;sse durchaus f&#252;r gleichwertig, nur anders gelagert. Abschlusstechnisch im Sinne des Gewichtes von Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit und von Pr&#252;fungen. Eine Wertung habe ich nicht vornehmen k&#246;nnen. Sollte ich - was unwahrscheinlich ist - noch ein LA machen, k&#246;nnte ich das vielleicht, so aber nicht. Die Dipl-Leute hadern ja auch st&#228;ndig mit den MAlern, was denn nur schwerer sei oder mehr weit, obwohl MA einfach nur die Bezeichnung eines Dipl in den Geisteswissenschaften ist. Aber verbessere mich bitte, wenn ich falsch liege, hier kommt die Subjektivit&#228;t doch arg zum Tragen ;-).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann nicht pauschal von LA/MA reden, schon gar nicht bei verschiedenen Unis. Da ich selber ein bisschen an der Uni &#8220;gelehrt&#8221; (wenn man Tutorien so nennen kann) habe (LA und MA), k&#246;nnte ich zumindest die Behauptung aufstellen, da&#223; ein MA Hauptfach Medi&#228;vistik bei Prof. Kern in Bonn kein Vergleich zu den Abschl&#252;ssen war, die ich in meinem Freundeskreis (sowohl MA wie auch LA) an der selben Uni mitbekommen habe, sowohl pr&#252;fungstechnisch wie insbesondere vom Studienumfang. Ich denke, da&#223; man beim MA einfach die M&#246;glichkeit hat, sich den Anspruch selbst auszusuchen (zum Leichten ebenso wie zum Schlechten hin), ansonsten halte ich die Abschl&#252;sse durchaus f&#252;r gleichwertig, nur anders gelagert. Abschlusstechnisch im Sinne des Gewichtes von Anfertigung einer wissenschaftlichen Arbeit und von Pr&#252;fungen. Eine Wertung habe ich nicht vornehmen k&#246;nnen. Sollte ich &#8211; was unwahrscheinlich ist &#8211; noch ein LA machen, k&#246;nnte ich das vielleicht, so aber nicht. Die Dipl-Leute hadern ja auch st&#228;ndig mit den MAlern, was denn nur schwerer sei oder mehr weit, obwohl MA einfach nur die Bezeichnung eines Dipl in den Geisteswissenschaften ist. Aber verbessere mich bitte, wenn ich falsch liege, hier kommt die Subjektivit&#228;t doch arg zum Tragen <img src='http://www.sprachspielerin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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		<title>Von: Sprachspielerin</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-211</link>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 13:00:40 +0000</pubDate>
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		<description>Na, das mit dem Schriftsteller-Auditorium ist bei diesen Lesungen im Literaturb&#252;ro genau das Problem: die meisten schreiben selbst und lesen dort mal und versuchen mit ihren Texten da zu gewinnen, da sitzt fast niemand im Publikum, der nicht selbst schreibt (au&#223;er den &#039;Mitgebrachten&#039; nat&#252;rlich, aber die sind dann auch parteiisch), denke ich, und das macht sich durchaus bemerkbar! Ich werd&#039;s &#252;berleben, ich sehe es einfach als eine gute &#220;bung!

Und zu den Orten/Organisation etc. schreib&#039; ich Dir mal eine Mail, das d&#252;rfte kein gro&#223;es Problem sein...

Zu LA/MA: Du meintest jetzt aber nicht, dass MA anspruchsvoller ist, oder? Da m&#252;sste ich sonst lachen! Wie gesagt: ich habe genau 18 Pr&#252;fungen (4 habe ich auch schon hinter mir, insgesamt sind es also 22 Pr&#252;fungen), davon 7 (bzw. 8 ) schriftliche, ihr habt genau 1 schriftliche, nicht wahr? Und ihr wisst ja f&#252;r gew&#246;hnlich, was dran kommt (eines von drei/vier Themen, die ihr selbst gew&#228;hlt habt, wenn mich nicht alles t&#228;uscht), bei LA behandeln die Klausuren z.B. &#039;Die Geschichte der Antike&#039; oder die &#039;Med&#228;vistik&#039;, irgendwas daraus wird halt gefragt, ohne dass ich auch nur irgendwie einsch&#228;tzen kann, was, die Fragen k&#246;nnen dennoch ziemlich detailliert sein, ich kann also einfach mal &#039;alles&#039; lernen (wenn ich k&#246;nnte).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na, das mit dem Schriftsteller-Auditorium ist bei diesen Lesungen im Literaturb&#252;ro genau das Problem: die meisten schreiben selbst und lesen dort mal und versuchen mit ihren Texten da zu gewinnen, da sitzt fast niemand im Publikum, der nicht selbst schreibt (au&#223;er den &#8216;Mitgebrachten&#8217; nat&#252;rlich, aber die sind dann auch parteiisch), denke ich, und das macht sich durchaus bemerkbar! Ich werd&#8217;s &#252;berleben, ich sehe es einfach als eine gute &#220;bung!</p>
<p>Und zu den Orten/Organisation etc. schreib&#8217; ich Dir mal eine Mail, das d&#252;rfte kein gro&#223;es Problem sein&#8230;</p>
<p>Zu LA/MA: Du meintest jetzt aber nicht, dass MA anspruchsvoller ist, oder? Da m&#252;sste ich sonst lachen! Wie gesagt: ich habe genau 18 Pr&#252;fungen (4 habe ich auch schon hinter mir, insgesamt sind es also 22 Pr&#252;fungen), davon 7 (bzw. 8 ) schriftliche, ihr habt genau 1 schriftliche, nicht wahr? Und ihr wisst ja f&#252;r gew&#246;hnlich, was dran kommt (eines von drei/vier Themen, die ihr selbst gew&#228;hlt habt, wenn mich nicht alles t&#228;uscht), bei LA behandeln die Klausuren z.B. &#8216;Die Geschichte der Antike&#8217; oder die &#8216;Med&#228;vistik&#8217;, irgendwas daraus wird halt gefragt, ohne dass ich auch nur irgendwie einsch&#228;tzen kann, was, die Fragen k&#246;nnen dennoch ziemlich detailliert sein, ich kann also einfach mal &#8216;alles&#8217; lernen (wenn ich k&#246;nnte).</p>
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	<item>
		<title>Von: Norman Liebold</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-210</link>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 12:39:48 +0000</pubDate>
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		<description>Da&#223; Du aktuell wenig Zeit hast, kann ich sehr gut nachvollziehen: Ich bin in der Magisterzeit gar nicht aufgetreten, was bei bei einer durchschnittlichen B&#252;hnenfrequentierung von einmal die Woche, Tendenz (wieder) steigend, schon etwas hei&#223;en will. LA ist nat&#252;rlich etwas anderes als MA, besonders mit Hauptfach Medi&#228;vistik, Antikenrezeption im MA und Linguistik, aber da eh zwei Monate Vorlaufzeit f&#252;r Werbung etcpp. eingeplant werden sollten, ist ein s&#246;mmerliches Augfassen gar nicht mal so schlecht. Ist auch ein nettes Aufh&#228;ngerlein gegen das postpr&#252;fliche Loch. Mh... mh... das eigentliche Bewerben und Aushandeln ist kein Problem. Nur das Aussuchen potentieller Orte ist immer die Sache, wenn man sich nicht auskennt. Das Internet zeigt stets nur die Maske, die Leute, Institutionen oder eben Veranstaltungsorte vorzeigen, nur ein &quot;Einheimischer&quot; kann ernsthaft sinnvolle Tipps geben, wo nette Leute sind und hingehen...

Zu sch&#252;chtern-kleinen M&#228;dchen mit Beauvoir im Handt&#228;schchen: Es ist von Vorteil, sich f&#252;r die B&#252;hnenzeit selbst zur Maske zu machen, eine Art doppelte Spiegelung, die Dir eine Distanz verschafft, hinter der selbstinszenierend &#228;ugend man lernen kann, da&#223; das alles gar nicht so schlimm und das Auditorium kein hungriger Haufen Hy&#228;nen ist, das Deine schameszerfetzten Reste nach Erdversenkung von der B&#252;hne lecken will. (Es sei denn, das Auditorium besteht aus &quot;Schriftstellern&quot;, die noch keinen Erfolg haben - die sind wirklich unangenehm aus zu gleichen Teilen gemischen Minderwertigkeitskomplexen, &#220;berempfindlichkeit und Konkurrenz-Wahnsinn ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da&#223; Du aktuell wenig Zeit hast, kann ich sehr gut nachvollziehen: Ich bin in der Magisterzeit gar nicht aufgetreten, was bei bei einer durchschnittlichen B&#252;hnenfrequentierung von einmal die Woche, Tendenz (wieder) steigend, schon etwas hei&#223;en will. LA ist nat&#252;rlich etwas anderes als MA, besonders mit Hauptfach Medi&#228;vistik, Antikenrezeption im MA und Linguistik, aber da eh zwei Monate Vorlaufzeit f&#252;r Werbung etcpp. eingeplant werden sollten, ist ein s&#246;mmerliches Augfassen gar nicht mal so schlecht. Ist auch ein nettes Aufh&#228;ngerlein gegen das postpr&#252;fliche Loch. Mh&#8230; mh&#8230; das eigentliche Bewerben und Aushandeln ist kein Problem. Nur das Aussuchen potentieller Orte ist immer die Sache, wenn man sich nicht auskennt. Das Internet zeigt stets nur die Maske, die Leute, Institutionen oder eben Veranstaltungsorte vorzeigen, nur ein &#8220;Einheimischer&#8221; kann ernsthaft sinnvolle Tipps geben, wo nette Leute sind und hingehen&#8230;</p>
<p>Zu sch&#252;chtern-kleinen M&#228;dchen mit Beauvoir im Handt&#228;schchen: Es ist von Vorteil, sich f&#252;r die B&#252;hnenzeit selbst zur Maske zu machen, eine Art doppelte Spiegelung, die Dir eine Distanz verschafft, hinter der selbstinszenierend &#228;ugend man lernen kann, da&#223; das alles gar nicht so schlimm und das Auditorium kein hungriger Haufen Hy&#228;nen ist, das Deine schameszerfetzten Reste nach Erdversenkung von der B&#252;hne lecken will. (Es sei denn, das Auditorium besteht aus &#8220;Schriftstellern&#8221;, die noch keinen Erfolg haben &#8211; die sind wirklich unangenehm aus zu gleichen Teilen gemischen Minderwertigkeitskomplexen, &#220;berempfindlichkeit und Konkurrenz-Wahnsinn <img src='http://www.sprachspielerin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Sprachspielerin</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-209</link>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:37:23 +0000</pubDate>
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		<description>Oh, sehr gerne! So kneipenm&#228;&#223;ig l&#228;sst sich hier ja bestimmt auch was finden (am Suchen w&#252;rde ich mich auch beteiligen), nur habe ich wie gesagt gerade in der 1. Jahresh&#228;lfte nicht viel Zeit, ab Ende Juni ist dann aber alles besser...
Zum P.S.: Ja, irgendwie sind Lehrer das schon, aber es ist halt doch was ganz anderes! Und eine Typfrage... Ich bin halt doch eher ein sch&#252;chternes, kleines M&#228;dchen... ;-) Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Aber ich f&#252;hle mich &#039;angreifbarer, verletzlicher&#039;, wenn ich Texte von mir lese, als wenn ich was &#252;ber griechische Geschichte oder ein Gedicht von Rilke erz&#228;hle... Und: ich habe das halt fast noch nie gemacht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, sehr gerne! So kneipenm&#228;&#223;ig l&#228;sst sich hier ja bestimmt auch was finden (am Suchen w&#252;rde ich mich auch beteiligen), nur habe ich wie gesagt gerade in der 1. Jahresh&#228;lfte nicht viel Zeit, ab Ende Juni ist dann aber alles besser&#8230;<br />
Zum P.S.: Ja, irgendwie sind Lehrer das schon, aber es ist halt doch was ganz anderes! Und eine Typfrage&#8230; Ich bin halt doch eher ein sch&#252;chternes, kleines M&#228;dchen&#8230; <img src='http://www.sprachspielerin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Nein, ganz so schlimm ist es nicht. Aber ich f&#252;hle mich &#8216;angreifbarer, verletzlicher&#8217;, wenn ich Texte von mir lese, als wenn ich was &#252;ber griechische Geschichte oder ein Gedicht von Rilke erz&#228;hle&#8230; Und: ich habe das halt fast noch nie gemacht.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Norman Liebold</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-208</link>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:33:18 +0000</pubDate>
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		<description>Kicherkicher. Ich wollt dies&#039; Jahr (1. H&#228;lfte) eh was in M&#252;nchen machen, einer meiner Lieblings-Dauerleser wohnt da und bettelt schon seit Monaten, da&#223; ich doch mal in der Heimatstadt des Wei&#223;bieres lese.
Das einzige, was mir da unten im Wei&#223;blauen fehlt, ist die eine oder andere &#214;rtlichkeit (ruhiges Caf&#233;, offenherzige Buchhandlung oder Bibliothek, AstA-organisierte R&#228;ume. Ich hab bayrischer Weise so um die 15-20 Leute, die einen Besuch im Freistaat herbeiwinseln.

La&#223; uns doch mal zusammen die B&#252;hne bev&#246;lkern ;-)

P.S.: Nat&#252;rlich sind Lehrer Alleinunterhalter ;-). Ich finde vor einer Klasse zu stehen anstrengender als auf der B&#252;hne. </description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Kicherkicher. Ich wollt dies&#8217; Jahr (1. H&#228;lfte) eh was in M&#252;nchen machen, einer meiner Lieblings-Dauerleser wohnt da und bettelt schon seit Monaten, da&#223; ich doch mal in der Heimatstadt des Wei&#223;bieres lese.<br />
Das einzige, was mir da unten im Wei&#223;blauen fehlt, ist die eine oder andere &#214;rtlichkeit (ruhiges Caf&#233;, offenherzige Buchhandlung oder Bibliothek, AstA-organisierte R&#228;ume. Ich hab bayrischer Weise so um die 15-20 Leute, die einen Besuch im Freistaat herbeiwinseln.</p>
<p>La&#223; uns doch mal zusammen die B&#252;hne bev&#246;lkern <img src='http://www.sprachspielerin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>P.S.: Nat&#252;rlich sind Lehrer Alleinunterhalter <img src='http://www.sprachspielerin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Ich finde vor einer Klasse zu stehen anstrengender als auf der B&#252;hne.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sprachspielerin</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-207</link>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 11:10:20 +0000</pubDate>
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		<description>Ja, ich &#039;lehramte&#039;, bin aber dennoch keine Alleinunterhaltungsk&#252;nstlerin... Und &#039;B&#252;hne&#039; ist dann der Nervosit&#228;t wegen doch etwas anderes. Und: einige Probleme stellen sich bei mir tats&#228;chlich nicht, ich wei&#223; nicht, wann ich drankomme (es werden so 8-11 Leute lesen, denke ich und die Reihenfolge wird ausgelost) und wie locker das Publikum dann ist (wenn sie noch wegen dem letzten vor sich hinkichern ist das ja auch irgendwie doof) und ich habe h&#246;chstens zehn Minuten. Und der Text steht auch schon fest, es ist &lt;a href=&quot;http://www.sprachspielerin.de/2007/12/08/bettgeschichten/&quot;&gt;dieser hier (Bettgeschichten)&lt;/a&gt;, denn man muss denselben wie bei der Vorausscheidung lesen. Der dauert eher 7 Minuten oder so. Ich wollte ihn aber eigentlich noch etwas verbessern/umschreiben, mal sehen, ob ich noch dazu komme... Und ich denke, das mit dem Wasserglas lasse ich dann doch besser sein... ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich &#8216;lehramte&#8217;, bin aber dennoch keine Alleinunterhaltungsk&#252;nstlerin&#8230; Und &#8216;B&#252;hne&#8217; ist dann der Nervosit&#228;t wegen doch etwas anderes. Und: einige Probleme stellen sich bei mir tats&#228;chlich nicht, ich wei&#223; nicht, wann ich drankomme (es werden so 8-11 Leute lesen, denke ich und die Reihenfolge wird ausgelost) und wie locker das Publikum dann ist (wenn sie noch wegen dem letzten vor sich hinkichern ist das ja auch irgendwie doof) und ich habe h&#246;chstens zehn Minuten. Und der Text steht auch schon fest, es ist <a href="http://www.sprachspielerin.de/2007/12/08/bettgeschichten/">dieser hier (Bettgeschichten)</a>, denn man muss denselben wie bei der Vorausscheidung lesen. Der dauert eher 7 Minuten oder so. Ich wollte ihn aber eigentlich noch etwas verbessern/umschreiben, mal sehen, ob ich noch dazu komme&#8230; Und ich denke, das mit dem Wasserglas lasse ich dann doch besser sein&#8230; <img src='http://www.sprachspielerin.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>Von: Norman Liebold</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-206</link>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 09:08:07 +0000</pubDate>
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		<description>&#220;bung mach den Meister. Ich vermute, Du wirst eher k&#252;rzere Texte (also alles unter einer Stunde Lesezeit) vortragen, soweit ich mich hier mal umgeschaut habe. Das ist gut. Da kannst Du vorher gut &#252;ben, ausprobieren, wo Du mit den Worten spielen kannst, mal dehnen, mal raffen. Lieber weniger Texte als mehr, Zeit lassen, mit den Betonungen jonglieren, als den Fehler, wie ich ihn bei Lesungen auch nach 12 Jahren immer noch gerne mache: dem Publikum ganz viel bieten zu wollen (und nat&#252;rlich ganz neu!) und sie dann zu Tode zu lesen - in der Art, da&#223; eine Lesung dann gelungen ist, wenn das Auditorium mit glasigen Augen rausstolpert und erst einmal verdauen mu&#223;.
Lockerkeit kommt gut an, eine gewisse Nonchalance. Vielleicht bei Lesungen mehrerer Leute nicht ganz so wie bei Autorenlesungen, aber am Anfang ist das unbekannte Auditorium zuweilen etwas, mh, zu steif und trauen sich nicht recht zu lachen. Die Auftauphase, bis sie merken, da&#223; Literatur auch unterhaltsam sein darf (wenn das Dein Anspruch ist, Brot essen ist wichtig, finde ich, besonders mit guter Butter) kann durch ungezwunges Auftreten sehr verk&#252;rzt werden. Auch Autoren sind Menschen. Bei ganz steifem Publikum ist es sogar zuweilen ganz praktisch, mal das Wasserglas umzuwerfen und &#252;ber den Text flie&#223;en zu lassen (Achtung! Laserdruck, nicht Tintenstrahl!), um mit einem kleinen Anekd&#246;tchen &#252;ber gewissen Ungeschicklichkeiten die ersten Ber&#252;hrungs&#228;ngste zu brechen :-D, wenn das Eis gebrochen ist, wirst Du selbst auch unverkrampfter. &#214;hm... lehramtest Du?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;bung mach den Meister. Ich vermute, Du wirst eher k&#252;rzere Texte (also alles unter einer Stunde Lesezeit) vortragen, soweit ich mich hier mal umgeschaut habe. Das ist gut. Da kannst Du vorher gut &#252;ben, ausprobieren, wo Du mit den Worten spielen kannst, mal dehnen, mal raffen. Lieber weniger Texte als mehr, Zeit lassen, mit den Betonungen jonglieren, als den Fehler, wie ich ihn bei Lesungen auch nach 12 Jahren immer noch gerne mache: dem Publikum ganz viel bieten zu wollen (und nat&#252;rlich ganz neu!) und sie dann zu Tode zu lesen &#8211; in der Art, da&#223; eine Lesung dann gelungen ist, wenn das Auditorium mit glasigen Augen rausstolpert und erst einmal verdauen mu&#223;.<br />
Lockerkeit kommt gut an, eine gewisse Nonchalance. Vielleicht bei Lesungen mehrerer Leute nicht ganz so wie bei Autorenlesungen, aber am Anfang ist das unbekannte Auditorium zuweilen etwas, mh, zu steif und trauen sich nicht recht zu lachen. Die Auftauphase, bis sie merken, da&#223; Literatur auch unterhaltsam sein darf (wenn das Dein Anspruch ist, Brot essen ist wichtig, finde ich, besonders mit guter Butter) kann durch ungezwunges Auftreten sehr verk&#252;rzt werden. Auch Autoren sind Menschen. Bei ganz steifem Publikum ist es sogar zuweilen ganz praktisch, mal das Wasserglas umzuwerfen und &#252;ber den Text flie&#223;en zu lassen (Achtung! Laserdruck, nicht Tintenstrahl!), um mit einem kleinen Anekd&#246;tchen &#252;ber gewissen Ungeschicklichkeiten die ersten Ber&#252;hrungs&#228;ngste zu brechen <img src='http://www.sprachspielerin.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> , wenn das Eis gebrochen ist, wirst Du selbst auch unverkrampfter. &#214;hm&#8230; lehramtest Du?</p>
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		<title>Von: Sprachspielerin</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-205</link>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 14:01:54 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, es geht ja noch mit der L&#228;nge und in diesem Fall kann ich wirklich jeden Tip gebrauchen. Das wird zwar wahrscheinlich nicht dazu f&#252;hren, dass ich mich auf der B&#252;hne wirklich wohlf&#252;hle, aber das mit der &#039;Langsamkeit&#039; stimmt nat&#252;rlich! Und Pausen! Die vergesse ich dann auch ganz gerne mal in der Aufregung! Aber ob ich mir das bis dahin merken kann...
Und ob ich nun so viel zum &#220;ben komme: ich habe am 19. und 21. 2. schriftliche Staatsexamenspr&#252;fungen in Germanistik, so richtig viel Zeit habe ich also auch nicht...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, es geht ja noch mit der L&#228;nge und in diesem Fall kann ich wirklich jeden Tip gebrauchen. Das wird zwar wahrscheinlich nicht dazu f&#252;hren, dass ich mich auf der B&#252;hne wirklich wohlf&#252;hle, aber das mit der &#8216;Langsamkeit&#8217; stimmt nat&#252;rlich! Und Pausen! Die vergesse ich dann auch ganz gerne mal in der Aufregung! Aber ob ich mir das bis dahin merken kann&#8230;<br />
Und ob ich nun so viel zum &#220;ben komme: ich habe am 19. und 21. 2. schriftliche Staatsexamenspr&#252;fungen in Germanistik, so richtig viel Zeit habe ich also auch nicht&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Norman Liebold</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-204</link>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 12:13:20 +0000</pubDate>
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		<description>In der Tat, ich habe da eine schlimme Krankheit, deren Ursprung ich nicht genau kenne. Wenn ich einen Text in der mache habe, setze ich idiotischer Weise die Premierenlesung bereits an, ehe er fertig ist. Nat&#252;rlich brauchen Texte immer l&#228;nger, als man denkt, und so kommt es immer so, da&#223; die letzte Nacht vorher halbwegs durchgemacht wird und man v&#246;llig &#252;berhetzt zur Lesung kommt und nat&#252;rlich nicht zum &#220;ben gekommen ist. Ich sag mir jedes Mal, da&#223; ich es das n&#228;chste Mal anders mache, aber schon im n&#228;chsten Satz setze ich schon die n&#228;chste Lesung an. (Gestern zum Beispiel den &quot;Gl&#228;sernen Sarg&quot;). Vielleicht bin ich bei den Magisterpr&#252;fungen s&#252;chtig geworden und brauche den Stre&#223;? Keine Ahnung.
Und, ja, ich f&#252;hle mich ausgesprochen wohl auf der B&#252;hne. Die Leseperformance leidet nur oft unter dem selbstverschuldeten &#220;bungsmangel, was aber die wengsten zu merken scheinen.
Beim Lesen ganz wichtig: La&#223; Dir Zeit, la&#223; Dir Zeit! (Ich sollte mir das irgendwohin t&#228;towieren) Lie&#223; wie ein zu langsames Tonband, es kann nicht langsam genug sein. Ich lese (wenn ich unge&#252;bt lese) immer zu schnell und raube dem Text viel von seinen Potentialen... so, jetzt aber genug, sonst bekomme ich wieder den Preis f&#252;r den l&#228;ngsten Kommentar...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Tat, ich habe da eine schlimme Krankheit, deren Ursprung ich nicht genau kenne. Wenn ich einen Text in der mache habe, setze ich idiotischer Weise die Premierenlesung bereits an, ehe er fertig ist. Nat&#252;rlich brauchen Texte immer l&#228;nger, als man denkt, und so kommt es immer so, da&#223; die letzte Nacht vorher halbwegs durchgemacht wird und man v&#246;llig &#252;berhetzt zur Lesung kommt und nat&#252;rlich nicht zum &#220;ben gekommen ist. Ich sag mir jedes Mal, da&#223; ich es das n&#228;chste Mal anders mache, aber schon im n&#228;chsten Satz setze ich schon die n&#228;chste Lesung an. (Gestern zum Beispiel den &#8220;Gl&#228;sernen Sarg&#8221;). Vielleicht bin ich bei den Magisterpr&#252;fungen s&#252;chtig geworden und brauche den Stre&#223;? Keine Ahnung.<br />
Und, ja, ich f&#252;hle mich ausgesprochen wohl auf der B&#252;hne. Die Leseperformance leidet nur oft unter dem selbstverschuldeten &#220;bungsmangel, was aber die wengsten zu merken scheinen.<br />
Beim Lesen ganz wichtig: La&#223; Dir Zeit, la&#223; Dir Zeit! (Ich sollte mir das irgendwohin t&#228;towieren) Lie&#223; wie ein zu langsames Tonband, es kann nicht langsam genug sein. Ich lese (wenn ich unge&#252;bt lese) immer zu schnell und raube dem Text viel von seinen Potentialen&#8230; so, jetzt aber genug, sonst bekomme ich wieder den Preis f&#252;r den l&#228;ngsten Kommentar&#8230;</p>
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		<title>Von: Sprachspielerin</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-202</link>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 10:02:34 +0000</pubDate>
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		<description>Und wieso kannst Du das nicht? Weil die Texte nicht rechtzeitig fertig werden zum &#220;ben?
Wie ich aber herausfinden konnte, bist Du (im Gegensatz zu mir) beim Lesen 1. kein bisschen nerv&#246;s, kannst das 2. sehr gut und f&#252;hlst Dich 3. auf der B&#252;hne offenbar sehr wohl. Bei mir ist es ja nun so, dass ich eigentlich erst genau ein Mal einen Text von mir in der &#214;ffentlichkeit gelesen habe (bei der Vorausscheidung) und nicht so sehr der &#039;B&#252;hnenmensch&#039; bin... Aber ich werd&#039;s &#252;berleben...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieso kannst Du das nicht? Weil die Texte nicht rechtzeitig fertig werden zum &#220;ben?<br />
Wie ich aber herausfinden konnte, bist Du (im Gegensatz zu mir) beim Lesen 1. kein bisschen nerv&#246;s, kannst das 2. sehr gut und f&#252;hlst Dich 3. auf der B&#252;hne offenbar sehr wohl. Bei mir ist es ja nun so, dass ich eigentlich erst genau ein Mal einen Text von mir in der &#214;ffentlichkeit gelesen habe (bei der Vorausscheidung) und nicht so sehr der &#8216;B&#252;hnenmensch&#8217; bin&#8230; Aber ich werd&#8217;s &#252;berleben&#8230;</p>
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		<title>Von: Norman Liebold</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/01/24/haidhauser-werkstattpreis/comment-page-1/#comment-201</link>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2008 22:40:26 +0000</pubDate>
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		<description>Es entscheiden immer &quot;die Anderen&quot;. Streng genommen sind wir Dienstleister, nicht wahr? H&#246;rbuch Echtzeit, sozusagen - und, seien wir ehrlich, das einzige, was wirklich z&#228;hlt. Ich beneide Dich um die M&#246;glichkeit, die Texte &#252;ben zu k&#246;nnen - das w&#252;nsche ich mir auch immer wieder.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es entscheiden immer &#8220;die Anderen&#8221;. Streng genommen sind wir Dienstleister, nicht wahr? H&#246;rbuch Echtzeit, sozusagen &#8211; und, seien wir ehrlich, das einzige, was wirklich z&#228;hlt. Ich beneide Dich um die M&#246;glichkeit, die Texte &#252;ben zu k&#246;nnen &#8211; das w&#252;nsche ich mir auch immer wieder.</p>
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