Vom Leichten und vom Schweren

Wenn alles so leicht wär’ wie
einschlafen, manchmal
wenn die Laken kühl sind und
Dein Atem ruhig geht
neben mir

Wenn alles so schwer wär’ wie
einschlafen, manchmal
wenn die Gedanken schmerzen,
im Kopf kreisen und
Du fehlst

Wie ein Stein sein
schwer wiegen und
leicht liegen

Archiviert unter Lyrik | 7 Kommentare

7 Kommentare bisher

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  1. 14. Oktober 2008 um 17:20 Uhr

    Sprachspielerin sagt,

    Bin noch nicht 100% zufrieden.
    Wenn jemand Verbesserungsvorschläge hat…

  2. 14. Oktober 2008 um 17:43 Uhr

    fragmente sagt,

    Gefällt mir sehr.

    Ich persönlich würde das “nur” streichen.
    Beim ersten lesen habe ich mich ein wenig daran gestört, daß “neben mir” dreisilbig ist und “du fehlst” zweisilbig. Dann aber fand ichs treffend, daß “du fehlst” eine Silbe fehlt…
    Das Bild mit dem kühlen Laken finde ich sehr gut.
    Bei der letzten Zeile hatte ich mich verlesen: “schwer wiegen, leicht fliegen.” Liegen macht aber mehr Sinn!

    Nochmal: schön! Und danke fürs teilen.

  3. 14. Oktober 2008 um 17:50 Uhr

    Sprachspielerin sagt,

    Vielen, vielen Dank für diese konstruktive Kritik!
    Das mit “neben mir” und “du fehlst” hatte ich gar nicht so genau überlegt, aber dann macht das ja Sinn! ;-) Hatte da schon das ‘abgehackte’ von “du fehlst” im Ohr.
    Ja, das mit dem wiegen/liegen/fliegen… Bin mir nicht sicher, ob der Reim mich stört oder nicht…
    Über das “Nur” denke ich noch nach!
    Nochmal: herzlichen Dank, das bringt mir viel!

    Nachtrag: Du hast Recht, das ‘Nur’ nehme ich dann mal raus, es stört den Fluss. Für die anderen Leser: es stand alleine in einer Zeile vor “wie ein Stein sein”.

  4. 15. Oktober 2008 um 08:48 Uhr

    Blog Queen sagt,

    Ich finde es sehr schön. Meine eigenen Lyrikkünste habe ich leider von meiner Uroma geerbt, das ist dann auch eher Kaffeekränzchenpoesie. Insofern sage ich mal, Hut ab!

  5. 17. Oktober 2008 um 10:03 Uhr

    Schwer und Leicht sagt,

    [...] wenn man versucht einzuschlafen und die Gedanken im Kopf herumkreisen. In einem sehr feinem, klarem Gedicht hat die Sprachspielerin das ausgedrückt. Natürlich findet sich noch viel mehr, insbesondere sehr [...]

  6. 17. Oktober 2008 um 14:16 Uhr

    Sprachspielerin sagt,

    Hm, habe es eben nochmal geändert. Nur falls jemand den Überblick behalten will, hier nochmal die 2. Strophe, wie sie ursprünglich war:

    Wenn alles so schwer wär’ wie
    einschlafen, manchmal
    wenn der Kopf schmerzt, die
    Gedanken kreisen und
    Du fehlst

    Vorher oder nachher besser?

  7. 17. Oktober 2008 um 14:42 Uhr

    Forsch sagt,

    Der Vorher-Nachher-Vergleich … ;-)
    Meine Meinung: Nachher!
    Weil: prägnanter zugespitzt auf die letzte Zeile.

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