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	<title>Die Sprachspielerin &#187; Randnotizen</title>
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	<description>Literaturblog :: Texte &#38; mehr</description>
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		<title>Berauschende Worte</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 14:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Nachdenkliches]]></category>
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		<description><![CDATA[Es blieb immer alles k&#252;nstlich. Ich habe mich an meinen eigenen Worten berauscht. Es war, wie wenn man singt und nicht mehr auf die Worte h&#246;rt, nur noch auf die Melodie. Aussage des Protagonisten in Peter Stamms &#8220;Agnes&#8221; zum Thema, weshalb er nicht mehr schreibe. Genau. So. Oder so &#228;hnlich. Ach ja, es gibt auch [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es blieb immer alles k&#252;nstlich. Ich habe mich an meinen eigenen Worten berauscht. Es war, wie wenn man singt und nicht mehr auf die Worte h&#246;rt, nur noch auf die Melodie.</p></blockquote>
<p>Aussage des Protagonisten in <a title="amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3596511518/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=diesprach-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3596511518" target="_blank">Peter Stamms &#8220;Agnes&#8221;</a> zum Thema, weshalb er nicht mehr schreibe.</p>
<p>Genau. So. Oder so &#228;hnlich.</p>
<p>Ach ja, es gibt auch andere Gr&#252;nde, nicht zu schreiben. Arbeit zum Beispiel. Aus gegebenem Anlass (mein momentaner Zustand) ein <a title="aber" href="http://www.sprachspielerin.de/2008/11/29/aber/" target="_blank">R&#252;ckverweis hierhin.</a></p>
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		<title>Umleitung</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 21:25:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier geht es vorerst nicht weiter. Denn die Sprachspielerin ist momentan mit Marc von der Wissenswerkstatt und einem Beutelthierchen am anderen Ende der Welt (Neuseeland und Australien) und berichtet dar&#252;ber unter www.beutelthierchen.de. Also Reiseberichte, ist ja auch eine literarische Gattung. Bitte benutzen Sie die Umleitung. P.S. Die lebensversch&#246;nernden Ma&#223;nahmen hat es &#252;brigens durchaus gegeben, sie [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier geht es vorerst nicht weiter. Denn die Sprachspielerin ist momentan mit Marc von der <a href="http://www.wissenswerkstatt.net/" target="_blank">Wissenswerkstatt</a> und einem Beutelthierchen am anderen Ende der Welt (Neuseeland und Australien) und berichtet dar&#252;ber unter <a href="http://www.beutelthierchen.de/">www.beutelthierchen.de</a>. Also Reiseberichte, ist ja auch eine literarische Gattung. Bitte benutzen Sie die <a href="http://www.beutelthierchen.de" target="_blank">Umleitung</a>.</p>
<p>P.S. Die <a href="http://www.sprachspielerin.de/2010/05/08/lebensverschoenernde-massnahmen/" target="_blank">lebensversch&#246;nernden Ma&#223;nahmen</a> hat es &#252;brigens durchaus gegeben, sie sind aber leider im Nirvana des Internets verschollen&#8230;</p>
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		<title>Bl&#252;tenwei&#223;</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Sep 2009 15:02:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Alte, deren zahnloser, zerfallener Mund an einem winzigen Zigarettenstummel saugt, hat ihr Haupt in ein grobes Tuch geh&#252;llt, den Leib in einen riesigen beigen M&#228;nner-Regenmantel eingeschlagen. An den F&#252;&#223;en tr&#228;gt sie Chucks, bl&#252;tenwei&#223;. Sie lesen einen RSS-Feed der Website "Sprachspielerin.de". Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Copyright &#169; 2010 [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Alte, deren zahnloser, zerfallener Mund an einem winzigen Zigarettenstummel saugt, hat ihr Haupt in ein grobes Tuch geh&#252;llt, den Leib in einen riesigen beigen M&#228;nner-Regenmantel eingeschlagen. An den F&#252;&#223;en tr&#228;gt sie Chucks, bl&#252;tenwei&#223;.</p>
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		<title>Italienische Tr&#228;ume</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2009/03/04/italienische-traeume/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 15:43:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute Nacht auf Italienisch getr&#228;umt. Von der italienischen Lehrerin, die mir im Italienischunterricht immer assistiert. Im Traum mit ihr gestritten, ich wei&#223; nicht mehr, worum. Ich f&#252;rchte, ich war heute im Unterricht deshalb ein wenig unfreundlich zu ihr. Sie lesen einen RSS-Feed der Website "Sprachspielerin.de". Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&#246;&#223;t gegen das [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Nacht auf Italienisch getr&#228;umt.</p>
<p>Von der italienischen Lehrerin, die mir im Italienischunterricht immer assistiert. Im Traum mit ihr gestritten, ich wei&#223; nicht mehr, worum.</p>
<p>Ich f&#252;rchte, ich war heute im Unterricht deshalb ein wenig unfreundlich zu ihr.</p>
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		<title>Krabbengang</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/10/04/krabbengang/</link>
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		<pubDate>Sat, 04 Oct 2008 16:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal tut man etwas und macht und tut und tut und kommt nicht einmal dazu zu &#252;berlegen, ob man will, was man da tut und wozu. Wie eine winzige Krabbe im Seitw&#228;rtsgang &#252;ber einen weiten Sandstrand rennt, den Blick nicht nach vorn, nicht wissend wo das Meer ist, aber hektisch die Beine kreuzend und laufend, [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal tut man etwas und macht und tut und tut und kommt nicht einmal dazu zu &#252;berlegen, ob man will, was man da tut und wozu.</p>
<p>Wie eine winzige Krabbe im Seitw&#228;rtsgang &#252;ber einen weiten Sandstrand rennt, den Blick nicht nach vorn, nicht wissend wo das Meer ist, aber hektisch die Beine kreuzend und laufend, laufend, nur laufend.</p>
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		<title>Musik f&#252;r sich</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/06/30/musik-fuer-sich/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jun 2008 16:48:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute habe ich mal wieder ein sehr bemerkenswertes Zitat in Alban Nikolai Herbsts Arbeitsjournal gefunden, wo dieser schreibt: W&#228;re ich Musiker geworden, w&#228;re ich zumindest latent autistisch. Das liegt daran, da&#223; man Musik f&#252;r sich ganz allein spielen kann, es kommt auf Publikum nicht an; Literatur ist anders, sie kommuniziert i m m e r, [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich mal <a title="Sprachspielerin" href="http://www.sprachspielerin.de/2007/12/20/bildung-als-liebesakt/" target="_blank">wieder</a> ein sehr bemerkenswertes Zitat in <a title="ANH" href="http://albannikolaiherbst.twoday.net/" target="_blank">Alban Nikolai Herbsts</a> Arbeitsjournal gefunden, wo <a title="ANH" href="http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5028191/" target="_blank">dieser schreibt</a>:</p>
<blockquote><p>W&#228;re ich Musiker geworden, w&#228;re ich zumindest latent autistisch. Das liegt daran, da&#223; man Musik f&#252;r sich ganz allein spielen kann, es kommt auf Publikum nicht an; Literatur ist anders, sie kommuniziert i m m e r, und wenn es nur mit einem „inneren Leser“ ist. Musik, selbst ausgef&#252;hrte, braucht nur den, der sie spielt.</p></blockquote>
<p>&#220;ber den Unterschied zwischen Musik und Literatur habe ich immer nur von der anderen Seite her nachgedacht, wie ihre jeweilige Technik ist, wie sie Wirklichkeit abbildet und Gef&#252;hle wiedergibt, wie sie auf den H&#246;rer/Leser wirkt etc., nie von dorther: wer sie spielt oder schreibt. Und ANH hat Recht, scheint mir. Musik gen&#252;gt sich selbst, Literatur nicht.</p>
<p>Allenfalls eine gewisse Art der Lyrik (nat&#252;rlich keinesfalls jede!) k&#246;nnte dazwischen stehen und selbstgen&#252;gsam sein wie Musik oder ein Tagebuch. Und professionelle Musiker m&#252;sste man einmal fragen, ob sie sich so etwas wie einen &#8220;inneren Zuh&#246;rer&#8221; nicht doch selbst konstruieren und vorstellen beim Spielen. Ganz abgesehen von Komponisten. Oder?</p>
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		<title>Die Dauer des Sterbens</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/06/26/die-dauer-des-sterbens/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 16:04:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Familiäres]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Man sollte sich mit alten Menschen vers&#246;hnen, die jederzeit pl&#246;tzlich sterben k&#246;nnen&#8221;, sage ich und meine meine Gro&#223;mutter. &#8220;So schnell stirbt man nicht, Du siehst doch, wie lange das dauert&#8221;, sagt mein Vater und meint meinen Gro&#223;vater. Die Dauer des Sterbens ist unvorhersehbar. Sie lesen einen RSS-Feed der Website "Sprachspielerin.de". Eine Verwendung dieses Feeds auf [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Man sollte sich mit alten Menschen vers&#246;hnen, die jederzeit pl&#246;tzlich sterben k&#246;nnen&#8221;, sage ich und meine meine Gro&#223;mutter.</p>
<p>&#8220;So schnell stirbt man nicht, Du siehst doch, wie lange das dauert&#8221;, sagt mein Vater und meint meinen Gro&#223;vater.</p>
<p>Die Dauer des Sterbens ist unvorhersehbar.</p>
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		<title>An den Sommer</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/04/14/an-den-sommer/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 12:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Liebliches]]></category>
		<category><![CDATA[Rändliches]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich will das Summen der Bienen, das Brummen der Hummeln und das Zirpen der Bein an Bein wetzenden Grillen, ich will das unabl&#228;ssige Get&#246;se der Insekten, das die hei&#223;e, staubige Luft erf&#252;llt und zum Vibrieren bringt, ich will das Klagen der Schwalben und Gurren der fl&#252;gelschlagenden, liebestrunkenen Tauben, ich will den Gesang der Nachtigallen am [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will das <a title="Sprachspielerin" href="http://www.sprachspielerin.de/2008/01/04/sommersummen/" target="_blank">Summen</a> der Bienen, das Brummen der Hummeln und das Zirpen der Bein an Bein wetzenden Grillen, ich will das unabl&#228;ssige Get&#246;se der Insekten, das die hei&#223;e, staubige Luft erf&#252;llt und zum Vibrieren bringt, ich will das Klagen der Schwalben und Gurren der fl&#252;gelschlagenden, liebestrunkenen Tauben, ich will den Gesang der Nachtigallen am Wasserfall und das Fiepen der pelzigen Flederm&#228;use des Nachts, ich will das Gl&#228;nzen der sich in der Sonne w&#228;rmenden Schlangen und das raschelnde Davonhuschen der Eidechsen, ich will das fleischig-rote Innere der blauen Feigen und die saftige S&#252;&#223;e der Trauben vom Weinstock, ich will die M&#252;hsal des Brombeersammelns und das unerwartet Bittere der vom Baum gepfl&#252;ckten Mandeln, ich will die Hitze, die mir den Leib d&#246;rrt, die Zunge beschwert und den Geist benebelt, will den Schatten eines Kirschbaums oder des harzigduftenden Pinienw&#228;ldchens,  ich will den Wind, der mir das Haar zaust, die Stille nach einem Gewitter und den Duft des hei&#223;en, nassen Asphalts,  ich will das Rot des trockenen, aufgebrochenen Erdreichs und sein Edelsteinfunkeln, ich will die silbrigen Olivenb&#228;ume und den Ginster, den gelben, ich will die aufsteigenden Geruchswolken von Thymian, von Rosmarin und von Lavendel, ich will das sanfte Sich-&#214;ffnen der bunten <em>Belles-des-nuits</em> am Abend, will das funkelnde Fallen der Sternschnuppen aus dem weiten Nachthimmel und die lauen Sommern&#228;chte, in denen die Erde abk&#252;hlt und Kraft sch&#246;pft f&#252;r die sich morgendlich immer wieder erneuernde Hitze, ich will die Spiegelung des Meers im Blau meiner Augen und seinen k&#252;hlen Wellenschlag um meinen Leib,  ich will Dich, Sommer, ganz.</p>
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		<title>Der Anfang von etwas</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Apr 2008 15:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich liebe den Anfang von etwas, diese un&#252;berbietbare Neugier und Offenheit, dieses Hungrige und Gierige, diese Uners&#228;ttlichkeit, dieses Sich-Hingeben ans Neue, dieses &#220;berw&#228;ltigt-Sein, diese absolute Begeisterung und Leidenschaft. Ich liebe das Ende von etwas, die neuerlichen Gef&#252;hlsaufwallungen und die wiedererweckte Leidenschaft, die Befriedigung oder Tragik, den Schmerz und die Tr&#228;nen oder das Gl&#252;ck und den [...]
No related posts.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Ich liebe den Anfang von etwas, diese un&#252;berbietbare Neugier und Offenheit, dieses Hungrige und Gierige, diese Uners&#228;ttlichkeit, dieses Sich-Hingeben ans Neue, dieses &#220;berw&#228;ltigt-Sein, diese absolute Begeisterung und Leidenschaft.</p>
<p>Ich liebe das Ende von etwas, die neuerlichen Gef&#252;hlsaufwallungen und die wiedererweckte Leidenschaft, die Befriedigung oder Tragik, den Schmerz und die Tr&#228;nen oder das Gl&#252;ck und den Erfolg, die Ergebnisse und Entscheidungen, die den Weg wieder ebnen f&#252;r den Anfang von etwas.</p>
<p>Nur das in der Mitte, das dazwischen, das Laue, ist mir oft unertr&#228;glich.</p>
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		<item>
		<title>Gro&#223;mutter</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2008/03/17/grossmutter/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Mar 2008 08:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Familiäres]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine Gro&#223;mutter sagte fr&#252;her immer &#252;ber sich und meinen Opa: &#34;Wenn einer von uns mal stirbt, dann ziehe ich in unser Wochenendhaus aufs Land.&#34; Sie ist lange vor ihm gestorben. Sie lesen einen RSS-Feed der Website "Sprachspielerin.de". Eine Verwendung dieses Feeds auf anderen Webseiten verst&#246;&#223;t gegen das Urheberrecht. Copyright &#169; 2010 (Digitaler Fingerprint: 68748e5d917505a5bad557d7949b88cb) No [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Gro&#223;mutter sagte fr&#252;her immer &#252;ber sich und meinen Opa: &quot;Wenn einer von uns mal stirbt, dann ziehe <em>ich</em> in unser Wochenendhaus aufs Land.&quot; Sie ist lange vor ihm gestorben.</p>
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		<title>Drau&#223;en</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 11:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Liebliches]]></category>
		<category><![CDATA[Rändliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe meine Gedichte in einen Umschlag gesteckt,dunkel und tief,ihn zugeklebt und sie hinaus geschickt in die Welt,ganz alleineund jetzt f&#252;rchte ich, dass sie frieren und sich f&#252;rchten.H&#228;tte ich doch besser ein gepolstertes Kuvert genommen,in dem sie warm und weich ruhten,aber jetzt sind sie drau&#223;en in Sturm und K&#228;lte, der wiedergekehrten,und ohne mich.Doch sie sind [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>
Ich habe meine Gedichte in einen Umschlag gesteckt,<br />dunkel und tief,<br />ihn zugeklebt und sie hinaus geschickt in die Welt,<br />ganz alleine<br />und jetzt f&#252;rchte ich, dass sie frieren und sich f&#252;rchten.<br />H&#228;tte ich doch besser ein gepolstertes Kuvert genommen,<br />in dem sie warm und weich ruhten,<br />aber jetzt sind sie drau&#223;en in Sturm und K&#228;lte, der wiedergekehrten,<br />und ohne mich.<br />Doch sie sind zu zw&#246;lft und wie auf der Arche von jedem zwei,<br />sie liegen Wange an Wange miteinander<br />und k&#246;nnen sich sanfte Worte zufl&#252;stern,<br />Melodien ins Ohr hauchen,<br />sie k&#246;nnen sich aneinander kuscheln und w&#228;rmen,<br />meine zw&#246;lf Gedichte,<br />darauf hoffe ich.</p>
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		<title>Grimassen</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Feb 2008 09:29:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzes]]></category>
		<category><![CDATA[Rändliches]]></category>

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		<description><![CDATA[Die alte Frau, die mir entgegenkommt, mit so angestrengtem, verkniffenen Gesicht, jeder Gesichtsmuskel ist angespannt, als m&#252;sse sie gegen starken Wind anrennen, so dass ich ganz erstaunt schaue und h&#246;re, wo er denn sei, dieser Sturm, gegen den sie k&#228;mpft, aber ohne Ergebnis. Und die Alte an der Supermarktkasse, die immer wieder die Lippen nach [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die alte Frau, die mir entgegenkommt, mit so angestrengtem, verkniffenen Gesicht, jeder Gesichtsmuskel ist angespannt, als m&#252;sse sie gegen starken Wind anrennen, so dass ich ganz erstaunt schaue und h&#246;re, wo er denn sei, dieser Sturm, gegen den sie k&#228;mpft, aber ohne Ergebnis. Und die Alte an der Supermarktkasse, die immer wieder die Lippen nach oben und unten auseinander zieht wie ein b&#246;ser Hund seine Lefzen, wie ein Tier, das die Z&#228;hne bleckt, aber bei ihr ist es nicht bedrohlich, denn sie gibt nur die Sicht frei auf ihre l&#252;ckenhaften, krummen Zahnreihen, dann schlie&#223;t sie die Lippen wieder, nur um sie gleich darauf wieder krampfhaft zur&#252;ckzuziehen. Wieso diese Grimassen? Es muss anstrengend sein, das Leben der alten Damen.</p>
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