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	<title>Die Sprachspielerin &#187; Schule</title>
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	<description>Literaturblog :: Texte &#38; mehr</description>
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		<title>Drei Wochen Schule</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Sep 2011 17:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Drei Wochen Schule, die mir schon wieder wie eine Ewigkeit vorkommen. Ich bin wieder drin, im Trott. Fr&#252;h aufstehen, manchmal lang arbeiten, manchmal zu lang arbeiten, sodass ich dann nicht schlafen kann, wieder fr&#252;h aufstehen. Irgendwann Wochenende, aber auch da l&#228;uft die Vorbereitung am Computer oder zumindest im Kopf. Drei Wochen Schule in einem neuen [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Wochen Schule, die mir schon wieder wie eine Ewigkeit vorkommen. Ich bin wieder drin, im Trott. Fr&#252;h aufstehen, manchmal lang arbeiten, manchmal zu lang arbeiten, sodass ich dann nicht schlafen kann, wieder fr&#252;h aufstehen. Irgendwann Wochenende, aber auch da l&#228;uft die Vorbereitung am Computer oder zumindest im Kopf.</p>
<p>Drei Wochen Schule in einem neuen Bundesland. Ich sage noch Ausfrage (was den Sch&#252;lern neu ist), aber nicht mehr Schulaufgabe. Hier schreibt man Klassenarbeiten. Exen gibt es nicht, insofern ist auch das Problem mit dem richtigen Artikel gel&#246;st (oder das mit dem h in der Stegreifaufgabe). Bayern ist das Bundesland, in dem es viele Regeln f&#252;r Dinge gibt, die hier jeder macht wie er meint. Ich wei&#223; noch nicht, was besser ist. In Bayern wei&#223; man, woran man ist, hier hat man die Freiheit. Gr&#246;&#223;tes Gl&#252;ck f&#252;r einen Deutschlehrer: man muss keine &#220;bungsaufs&#228;tze schreiben.</p>
<p>Drei Wochen Schule und ich muss sagen: ich habe nette Sch&#252;ler! Die meisten sind extrem unanstrengend. Ruhig, freundlich, fragen nach, melden sich, wollen etwas lernen. Das kenne ich so nicht. Zumindest nicht so extrem, nicht so klassenweise. Gleich drei 12. Klassen, die ich allesamt k&#252;ssen k&#246;nnte. Ungewohnt.</p>
<p>Drei Wochen Schule mit lauter Klassen, die ich mindestens ein Jahr lang unterrichten werde. Auch das ist neu. Vielleicht werde ich meine 12ten auch zum Abitur f&#252;hren (hier nach der 13.), also noch ein weiteres Jahr haben, das ist sogar wahrscheinlich bzw. &#252;blich. Die Sch&#252;ler k&#246;nnen und m&#252;ssen sich an mich gew&#246;hnen. Sind mir richtiggehend ausgeliefert. Auch hier wei&#223; ich noch nicht, ob das gut ist.</p>
<p>Drei Wochen Schule und die Erkenntnis, wie sehr mich meine Seminarlehrer gepr&#228;gt haben. Ich versuche Farben im Tafelbild einzusetzen und die &#220;berschriften als Fragen zu formulieren. Ich schreibe mir Zettel f&#252;r die Ausfragen, mit Frageoperatoren statt W-Fragen, Transferfragen und erwarteten Antworten. Ich muss mir Aufsatzarten m&#252;hsam selbst erarbeiten, weil mir das leider nicht vermittelt wurde. Ich schreibe alle Vokabeln in Italienisch an die Tafel, statt sie die Sch&#252;ler aus dem Buch abschreiben zu lassen. Ich habe nachts absurde &#196;ngste, dass mich am n&#228;chsten Tag jemand im Unterricht besuchen kommen k&#246;nnte. Pr&#228;gend, dieses Referendariat.</p>
<p>Drei Wochen Schule und die Erinnerung, was ich an diesem Beruf von Anfang an gemocht und was ich gehasst habe. Die Vorbereitung macht oft Spa&#223;. Das Unterrichten manchmal. Ich mag es, wenn ich glaube, dass die Sch&#252;ler das Leuchten in meinen Augen sehen, wenn ich von etwas begeistert bin und es weitergeben darf. Ich leide mit den Sch&#252;lern, wenn ich trockenen Stoff vermitteln muss. Ich mag, wenn die Sch&#252;ler etwas lernen von mir und wenn ich mit ihnen lachen kann. Und dann gibt es die Tage, da s&#228;&#223;e ich lieber in einem Maulwurfsloch als auf dem Pr&#228;sentierteller vor der Klasse. Ich hasse es, Sch&#252;ler zu bestrafen, immer noch. Dann klopft mein Herz ganz laut. Aber ich habe gelernt, dass es nicht anders geht, wenn ich nicht will, dass mir alles &#252;ber den Kopf w&#228;chst und ich nicht mehr gerne in die Schule gehen m&#246;chte. <a title="wiki" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_gefl%C3%BCgelter_Worte/W#Wehre_den_Anf.C3.A4ngen.21" target="_blank">„<em>Wehre den Anf&#228;ngen! zu sp&#228;t wird die Medizin bereitet, wenn die &#220;bel durch langes Z&#246;gern erstarkt sind.</em>“</a></p>
<p>Drei Wochen Schule und ich merke, was ich gelernt habe. Vieles ist Routine, &#252;ber Manches muss ich nicht mehr nachdenken, auch wenn ich es ein ganzes Jahr lang nicht mehr getan habe. Ist doch wie Autofahren. Was ich auch gelernt habe: auf mich aufpassen. Daran arbeite ich, aber es wird gehen.</p>
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		<title>Einstellungssituation an Gymnasien nach dem Referendariat in Bayern</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 12:25:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Nur 5% der Referendare, die F&#228;cherkombinationen mit Deutsch oder modernen Fremdsprachen haben und jetzt zum Halbjahr 2010 ihr Referendariat beendet haben, bekommen eine Anstellung als Gymnasiallehrer an bayerischen Schulen, w&#228;hrend es im letzten Halbjahr noch 100% der Bewerber waren. W&#228;hrend letztes Halbjahr also alle Referendare bis zu Notenschnitten von 3,5 &#252;bernommen wurden, liegt der Einstellungsschnitt [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur 5% der Referendare, die F&#228;cherkombinationen mit Deutsch oder modernen Fremdsprachen haben und jetzt zum Halbjahr 2010 ihr Referendariat beendet haben, bekommen eine Anstellung als Gymnasiallehrer an bayerischen Schulen, w&#228;hrend es im letzten Halbjahr noch 100% der Bewerber waren. W&#228;hrend letztes Halbjahr also alle Referendare bis zu Notenschnitten von 3,5 &#252;bernommen wurden, liegt der Einstellungsschnitt bei Deutsch/Geschichte (Lehramt Gymnasium) jetzt pl&#246;tzlich angeblich bei 1,1 usw. (die Zahlen gehen etwas auseinander). Von 90 Referendaren mit Deutsch oder modernen Fremdsprachen werden anscheinend bayernweit nur 4 in den Staatsdienst &#252;bernommen. Die Referendare bekommen auch keine Angestelltenvertr&#228;ge, sie m&#252;ssen sich selbst Aushilfsvertr&#228;ge organisieren (wobei viele Bewerbungsfristen inzwischen schon abgelaufen sind) oder aber Hartz IV beantragen (Arbeitslosenhilfe bekommt man nicht, wenn man zuvor &#8220;nur&#8221; als Beamter t&#228;tig war). Die Referendare sind hiervon v&#246;llig &#252;berrascht worden, nur vier Wochen vor Ablauf ihrer Besch&#228;ftigung wurde es ihnen bekannt gegeben, sodass sie sich nicht darauf einstellen oder vorbereiten konnten. Der Unterricht an den Gymnasien wird immer mehr von Referendaren statt von fertig ausgebildeten Lehrern oder aber auch von Aushilfen bestritten, denn diese kosten nat&#252;rlich deutlich weniger. Mehr zu dieser Situation <a href="http://www.bpv.de/service/presse/2010/presse14012010.htm">hier beim Bayerischen Philologenverband</a>. Der Philologenverband l&#228;dt deshalb zu einer Pressekonferenz mit dem Titel &#8220;&#8230;ene mene meck und du bist weg! &#8211; Dramatische Wende auf dem Arbeitsmarkt f&#252;r Gymnasiallehrer&#8221;, am Dienstag, den 19. Januar 2010, 10.00 Uhr, in der Gesch&#228;ftsstelle des Bayerischen Philologenverbandes, Implerstra&#223;e 25 a, 81371 M&#252;nchen (gleich bei der U3/U6-Haltestelle Implerstra&#223;e). Es kann sicher nicht schaden, wenn hier viele aktuell betroffene Referendare Pr&#228;senz zeigen!</p>
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		<title>Knutschen und Nietzsche &#8211; Mehr Bildung in Blogs</title>
		<link>http://www.sprachspielerin.de/2010/01/06/knutschen-und-nietzsche-mehr-bildung-in-blogs/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:13:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Literatenmelu hat in ihrem Blog dazu aufgerufen, bei ihrer Aktion &#8220;Mehr Bildung in Blogs&#8221; mitzumachen. Nachdem es nur gilt, einige Fragen zu beantworten, ich mich eben wieder ans Bloggen gew&#246;hne und es au&#223;erdem etwas zu gewinnen gibt, lege ich jetzt also einfach mal los: 1. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an Deine Schulzeit zur&#252;ckdenkst? [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Literatenmelu hat in ihrem Blog dazu aufgerufen, bei <a href="http://www.literatenmelu.de/1154/mehr-bildung-in-blogs-mitmachen-und-gewinnen/" target="_blank">ihrer Aktion &#8220;Mehr Bildung in Blogs&#8221;</a> mitzumachen. Nachdem es nur gilt, einige Fragen zu beantworten, ich mich eben wieder ans Bloggen gew&#246;hne und es au&#223;erdem etwas zu gewinnen gibt, lege ich jetzt also einfach mal los:</p>
<p><strong>1. Woran erinnerst Du Dich, wenn Du an </strong><strong>Deine Schulzeit zur&#252;ckdenkst?</strong></p>
<p>Das beste an meiner Schulzeit war wahrscheinlich Knutschen und Nietzsche. Mit dem Knutschen habe ich recht bald angefangen und den Unterhaltungswert zu sch&#228;tzen gelernt und deshalb auch nicht damit aufgeh&#246;rt, als ich irgendwann noch lieber Nietzsche unter der Schulbank las. Ab der 9. war ich in einer Klasse mit 20 Jungs und 2 M&#228;dchen, ich hatte also Auswahl. Ansonsten war die Schule eher langweilig, meine Noten waren ohne gro&#223;e Anstrengungen gut und eine Zeit lang war ich jede Woche ungef&#228;hr einmal nicht in der Schule, was weder mir noch meinen Noten geschadet hat. H&#246;chstens dem Knutschen.</p>
<p>In der 10./11. Klasse war mir dann so langweilig, dass ich nicht nur w&#228;hrend der Schulzeit unter der Bank gelesen (oder geschrieben) habe, sondern gleich studieren musste. Nachmittags ging ich also in die Hochschule f&#252;r Politik, um Philosophie zu studieren. Apropos, mein gro&#223;artigster Lehrer &#8211; trotz Nietzsche und trotzdem ich immer erkl&#228;rte Atheistin war &#8211; war sicherlich mein Lehrer in katholischer Religion, Herr Hilz-Merthan, den ich immer jedem Ethiklehrer (zu dem ich ja freiwillig h&#228;tte gehen k&#246;nnen) vorgezogen habe und dem ich bis zum Abitur treu blieb.</p>
<p>Dann gab es noch den alten Physiklehrer, der der Ansicht war, M&#228;dchen k&#246;nnen in Physik sowieso nichts, was meinen Ehrgeiz so anstachelte, dass ich in diesem Schuljahr nur Einser hatte. Meinen Griechisch-Lehrer mit seinen liebenswerten Macken und dauernden Zahnproblemen werde ich sicher auch nie vergessen, genausowenig wie meine Latein- und Deutschlehrerin in der 5./6. Klasse, die streng und gut und nett war, aber manchmal Strumpfhosen unterm Rock trug, durch die man ihre langen Haare an den Beinen sehen konnte.</p>
<p>Das mit dem Nietzsche (und Sartre und Camus und Hesse und Mann und was wei&#223; ich alles) unter der Schulbank hatte aber auch zur Folge, dass &#8220;unwichtigere&#8221; F&#228;cher v&#246;llig an mir vor&#252;ber gezogen sind. Hatte ich jemals Erdkunde? Keinen blassen Schimmer. Wirtschaft und Recht? Sozialkunde? Chemie? Kann mich nicht erinnern&#8230;</p>
<p><strong>2. Welche Medien hast Du im Unterricht kennengelernt und auch </strong><strong>selbst genutzt?</strong></p>
<p>Da w&#228;ren zum einen<strong> </strong>nat&#252;rlich Stift und Papier, welchen ich immer gro&#223;e Aufmerksamkeit gewidmet habe, die Hefte und Hausaufgabenhefte mussten &#8220;sch&#246;n&#8221; sein, wurden teilweise aus Frankreich importiert (sp&#228;ter auch die Ordner), um etwas &#8220;besonderes&#8221; zu haben und mit Stiften wurde viel herumexperimentiert: verschiedene F&#252;ller (normal und mit Kolben, teils mit abgeschr&#228;gter Feder etc.), verschiedenfarbige Tinten (gr&#252;n, rosa, lila&#8230;), ein Schuljahr lang habe ich auch fast nur mit Bleistift geschrieben. Schreiben habe ich immer gemocht, was die Lehrer dazu sagten, die die Farbexperimente nicht immer begr&#252;&#223;ten, war mir egal.</p>
<p>Die Lehrer arbeiteten nat&#252;rlich mit Tafel+Kreide und auch mal dem Overheadprojektor, ich kann mich auch an wundersch&#246;ne, riesige Karten im Geschichts- und Griechischunterricht erinnern (den Erdkundeunterricht habe ich ja wie gesagt verpasst), wobei allerdings am spannendsten war, wer die Karten holen durfte und dann wie und mit wie vielen Unf&#228;llen an den Kartenst&#228;nder h&#228;ngte (was m&#246;glichst viel Zeit in Anspruch nehmen sollte). In Bio gab es manchmal irgendwelche 16mm-Filme, die waren toll. Und in Englisch haben wir auch mal ein Lied auf Kassette angeh&#246;rt, das nat&#252;rlich alle grauenhaft fanden. Aus Prinzip. Gut gemeint ist das Gegenteil von gut.</p>
<p>Trotz meiner Begeisterung f&#252;r B&#252;cher konnte ich mich f&#252;r Schulb&#252;cher nie wirklich erw&#228;rmen und habe sie so gut es ging geschleppt und ignoriert. Ach ja, einen Computerraum gab es an der Schule auch, ja genau, <span style="text-decoration: underline;">einen</span>, aber ich kann mich nur an ca. 2 Besuche erinnern und an irgendwelche Spiele, die man dort dann spielte. Aber vielleicht habe ich auch einfach nicht aufgepasst.</p>
<p><strong>3. Welche M&#246;glichkeiten siehst Du, die </strong><strong>Lehrerausbildung zu verbessern?</strong></p>
<p>Oh, na dar&#252;ber schreibe ich besser ein andermal, das w&#252;rde den Rahmen hier sprengen. Und vielleicht mache ich das auch erst, wenn ich mit der &#8220;Lehrerausbildung&#8221; fertig bin. Nur so viel: es w&#252;rde sehr helfen, wenn man irgend jemanden h&#228;tte, der einen durch diese schwierige Zeit leitet und wirklich &#8220;betreut&#8221; und der einen nicht gleichzeitig auch bewertet, denn so jemanden gibt es in Bayern im Referendariat nicht. Und klar, an der Uni m&#252;sste auch schon vieles anders laufen.</p>
<p><strong>4. Was h&#228;ltst Du davon, </strong><strong>Blogs, Wikis, Podcasts etc. im Unterricht einzusetzen?</strong></p>
<p>Doch, gerne, habe es schon zwei Mal versucht, einmal mit der <a href="http://romantischeschule.wordpress.com/" target="_blank">&#8220;Romantischen Schule&#8221;</a> und einmal mit der <a href="http://klassikklasse.wordpress.com/" target="_blank">&#8220;Klassikklasse&#8221;</a>, beide Male in einer 12. Klasse, Grundkurs Deutsch, mit unterschiedlichem Ergebnis, w&#252;rde ich sagen. Auch das will an anderer Stelle noch genauer analysiert werden.</p>
<p><strong>5. K&#246;nnen </strong><strong>Online-Angebote die herk&#246;mmliche Nachhilfe sinnvoll erg&#228;nzen oder </strong><strong>sogar ersetzen?</strong></p>
<p>Ehrlich gesagt kenne ich mich da weder mit entsprechenden Online-Angeboten noch mit Nachhilfe generell genug aus, um diese Frage sachkundig beantworten zu k&#246;nnen. Erg&#228;nzen? Warum nicht. Ersetzen? Ich glaube, es ist unersetzbar, dass ein Sch&#252;ler eine Frage stellt und dann individuell etwas erkl&#228;rt bekommt.</p>
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		<title>Sonnentag</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 14:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sprachspielerin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schule]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliches]]></category>
		<category><![CDATA[Schulisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal wieder, nach langer Zeit, eine kleine Notiz zu meinem Alltag. Klares, kaltes Wetter heute, Sonnenschein und einige kleine Schneeflocken, die auf meinem Heimweg von der Schule aus dem Himmel rieselten. Schrecklich gute Laune, die ich mir durch nichts vermiesen lasse. Denn: heute recht guten Unterricht gemacht, auch meine Unterstufen-Klasse in Geschichte geb&#228;ndigt, mit mir [...]
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder, nach langer Zeit, eine kleine Notiz zu meinem Alltag.</p>
<p>Klares, kaltes Wetter heute, Sonnenschein und einige kleine Schneeflocken, die auf meinem Heimweg von der Schule aus dem Himmel rieselten. Schrecklich gute Laune, die ich mir durch nichts vermiesen lasse. Denn: heute recht guten Unterricht gemacht, auch meine Unterstufen-Klasse in Geschichte geb&#228;ndigt, mit mir zufrieden gewesen, vom Direktor gelobt worden, gute Gespr&#228;che mit Kollegen gef&#252;hrt und, das allersch&#246;nste: meine 12. Klasse in Deutsch hat offenbar Lust, mit mir einen Blog zu machen! Ich &#252;berlege und plane das schon eine Weile lang, habe schon &#252;ber die Umsetzung nachgedacht und heute mal angefragt, ob sie sowas gerne machen w&#252;rden. Und ich hatte mir etwas Sorgen gemacht, dass die Idee (von der ich nat&#252;rlich begeistert bin), bei den Sch&#252;lern vielleicht gar nicht so gut ankommt. Aber wenn ich das richtig deute, waren die Reaktionen doch &#252;berwiegend positiv. Also bin ich sehr gespannt, was sich in den n&#228;chsten Wochen <a title="schule" href="http://romantischeschule.wordpress.com/" target="_blank">dort</a> so tun wird. Bisher gibt es da noch gar nichts, das wird sich aber hoffentlich bald &#228;ndern und dann werde ich gegebenenfalls wieder berichten.</p>
<p>Jetzt bin ich allerdings mit der T&#252;r ins Haus gefallen. Um meine werten Leser mal auf den neuesten Stand zu bringen (denn <a title="Sprachspielerin" href="http://www.sprachspielerin.de/2008/08/14/schreibhemmungen/" target="_blank">mein letzter &#8220;privaterer&#8221; Eintrag</a> in der Rubrik &#8220;Alltag&#8221; stammt schlie&#223;lich vom 14. August): seit Mitte September bin ich Beamtin. Also Referendarin. Treibe mich also in Schulgeb&#228;uden herum und versuche, mehr oder minder junge Leute f&#252;r den Deutsch- und Geschichtsunterricht zu begeistern. Oder so &#228;hnlich.</p>
<p>Und, nun ja, um es kurz zu fassen: es ist unfassbar anstrengend. Nicht unbedingt das Unterrichten an sich, das macht sogar meistens Spa&#223;. Aber Druck und Stress und Arbeitsaufwand im Referendariat sind wirklich enorm. In den letzten Wochen habe ich die Bedeutung der Redewendung &#8220;auf dem Zahnfleisch gehen&#8221; am eigenen Leib erfahren d&#252;rfen. Ich <a title="Sprachspielerin" href="http://www.sprachspielerin.de/2008/10/22/unter-strafe/comment-page-1/#comment-860" target="_blank">sagte ja schon in einem Kommentar</a>, das Beispiel f&#252;r ein perfektes Oxymoron: &#8220;gl&#252;cklicher Referendar&#8221;. Und eventuell wird es die n&#228;chsten eineinhalb Jahre auch so weitergehen. Mal abgesehen von solchen Sonnentagen wie heute, wo man sch&#246;nen Unterricht machen und die Sch&#252;ler motivieren kann, mit interessanten und interessierten Kollegen spricht und sogar noch vom Chef gelobt wird. K&#246;nnte ich &#246;fter vertragen&#8230;</p>
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