Über mich

Geboren wurde ich 1979 in Starnberg – der Ort des Geschehens eher ein Zufall, denn ich kam nie in den Genuss, am schönen See zu wohnen. Bald zog ich – nicht einmal ein Jahr alt – von München in ein kleines Dorf im Süden Südfrankreichs, um dort zwei Jahre zu leben und die Wärme und Landluft zu genießen.

Dann der Schock: zurück in der Großstadt München ein katholischer Kindergarten, eine durchschnittliche Grundschule, ein humanistisches Gymnasium. In der Oberstufe noch nebenbei ein bisschen Studium an der Hochschule für Politik. Schon nach einem Semester Philosophiestudium an der LMU der erfolgreich-glückliche Studienwechsel zu Germanistik und Geschichte, nicht nur aus Verlegenheit für das Lehramt an Gymnasien. Wo sonst hat man dann doch noch so viel mit Literatur zu tun…

Einige Semester später kam Italienisch dazu, was dazu führte, dass ich ein Jahr als deutsche Sprachassistentin an so etwas ähnlichem wie einer Berufsschule in Pordenone, einer Kleinstadt im Friaul, verbrachte. Mehr Zeit verbrachte ich aber (neben dem örtlichen, hervorragenden Kino) in Venedig, nur eine Zugstunde entfernt, ein Hort von Kunst und Kultur und gar nicht so touristisch, wenn man nur weiß wohin gehen.

Im Winter 2006 und Frühjahr 2007 entstand meine germanistische Abschlussarbeit über den Roman „Von Paul zu Pedro – Amouresken“ der Jahrhunderwende-Schriftstellerin und Bohèmienne Fanny Gräfin zu Reventlow bei Prof. Annette Keck. Die Arbeit kann man inzwischen hier herunterladen.

Das Staatsexamen habe ich hinter mich gebracht, ebenso das Referendariat an zwei Münchner Gymnasien. Im Sommer 2010 war ich dann „fertige“ Lehrerin für Deutsch, Geschichte und Italienisch – „fertig“ in jedem Sinn des Wortes, sodass ich mir ein Jahr frei nahm. Januar 2011 bis Mai 2011 war ich mit dem Lieblingsmenschen in Neuseeland und Australien unterwegs, was man hier nachlesen kann.

Weiter ging es für mich in Baden-Württemberg, in der Nähe von Schwäbisch Gmünd, mit Umzug, Hochzeit und neuer Schule, an der ich 6 Jahre lang Zeit und Nerven verloren habe. Ab Herbst 2017 gibt es ein Sabbatjahr und mehr Raum für Blog, Literatur, Zeit und Leben.