nirgends mehr

doppeldeckerlichtreihen durch
leuchtstädte des nachts und
Herzensschwere im Dunkel der züge
wieso der mond noch voll wird
wenn’s unten schon blinkt und blitzt
und dennoch nicht
warm wird im herzen und hell
wieso der zug noch fährt und
einen hinträgt wo
man nicht daheim ist
wie nirgends mehr

leichte lichtreihen der doppeldeckerzüge
und der stadthelle vollmond
und fürs Herzdunkel kein Leichtes
in keiner blinkenden nachtstadt
nirgends mehr
wessen licht man auch teilt

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