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	<title>Randnotizen &#8211; Die Sprachspielerin</title>
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		<title>Irgendetwas stirbt, aber der Wind weht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 13:14:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Prosa]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
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					<description><![CDATA[Kurz vor der Dorfmitte hängen an den Häusern noch die grauen Satellitenschüsseln, die man für augestorben hielt, beim Haus daneben sind alle Rolläden heruntergelassen, weiß an weißer Fassade, die Einfahrt zugewuchert, die Wiese im Vorgarten bauchnabelhoch, aber da blüht noch ein Rosenbusch. Irgendwo weht eine Deutschlandfahne auf Halbmast und man fragt sich, ob das Absicht &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<div>
<p>Kurz vor der Dorfmitte hängen an den Häusern noch die grauen Satellitenschüsseln, die man für augestorben hielt, beim Haus daneben sind alle Rolläden heruntergelassen, weiß an weißer Fassade, die Einfahrt zugewuchert, die Wiese im Vorgarten bauchnabelhoch, aber da blüht noch ein Rosenbusch. Irgendwo weht eine Deutschlandfahne auf Halbmast und man fragt sich, ob das Absicht ist.</p>
</div>
<div>
<p>Am Straßenrand steht ein graues Auto mit weißem Band um den Griff der Beifahrertür, die Leute heiraten also noch. Eine Frau mit delligen, geröteten Oberarmen recht ihren Rasen zusammen, ein Rasenmäher springt an, die Gartenarbeit muss man am Samstag erledigen.</p>
</div>
<div>
<p>Die alte Dorfeiche überschattet die gesamte Dorfmitte, die aus der Kreuzung Post- und Schillerstraße besteht, mit Schiller hat das Dorf nun wirklich nichts zu tun. Der Wind tobt raschelnd durch die Blätter der himmelhohen Eiche und jemand hat die Regenbogenfahne aufgehängt, ein Gegengewicht, immerhin. Die Post hat schon geschlossen, keine Nachricht dringt mehr nach außen. Der Dorfladen schließt samstags um 12:30 Uhr, genauso die Bäckerei, in der nicht mehr selbst gebacken wird.</p>
</div>
<div>
<p>&#8222;Also, geschafft!&#8220;, sagt eine der Verkäuferinnen, während sie abschließt, den Laden und das Gespräch. Ein Tisch steht noch vor der Bäckerei, aber kein Stuhl.</p>
</div>
<div>
<p>Im Getränkemarkt kann man noch bis 13 Uhr Lotto spielen, dann beendet der einzelne Glockenschlag auch dieses Vergnügen, der größte Kapitalist wird sein Geld nicht mehr los. Dann gibt es nur noch den Automaten, eingebaut in einen gekachelten Raum, in dem es noch nach der Metzgerei riecht, die schon vor Jahren dicht gemacht hat. Wurstsalat, Fleischküchle, Maultaschen, Spätzle, Kartoffelsalat und Bratensoße in verschiedenen Größen kann man da holen.</p>
</div>
<div>
<p>Der Fortschritt hat aber auch veganes Alblinsencurry in den Kühlautomaten geweht, dessen Kühlzyklus plötzlich beendet ist und eine gespenstische Ruhe hinterlässt. In der Ecke steht ein Gummibaum aus den 80ern. Die Dorfkneipe öffnet am Samstag erst gar nicht, jeder muss zu Hause saufen. Die leeren Flaschen stellt man dann neben den drei überfüllten Containern ab.</p>
</div>
<div>
<p>Rote Straßenschilder weisen den Weg zum Uhrmachermeister, der schon lange tot ist. An der Bushaltestelle warten zwei Menschen, die sich nicht ansehen, sie steigen in den Bus, niemand steigt aus, alle wollen nur weg von hier. Die Frau hat einen Koffer dabei, die kommt nicht wieder. Als der Bus weg ist, hört man wieder nur Vogelgezwitscher, Bienensummen und das Rauschen in der Eiche.</p>
</div>
<div>
<p>Eine Krähe krächzt, der Rotmilan, der über der Kreuzung kreist, schreit seinen Raubvogelruf hinaus. Mittagsruhe wie in einem italienischen Dorf im Hochsommer, nur ohne jede Lebenslust. Der Asphalt ist rissig und hier und da holt sich die Natur ihre Rechte zurück, Gras und Löwenzahn wachsen in den Fugen und an den Rändern. Eine Schwebfliege setzt sich auf meine Notizen.</p>
</div>


</div>
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		<title>himbeere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 11:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lyrik]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Fruchtiges]]></category>
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					<description><![CDATA[du süßer gruß der sonne du sehnsucht nach sommer liebreizendes himmelsgeschenk du wehrhaft wilde mit stachligen widerhaken bestückt nicht süß für den menschen sondern aus eigennutz wie auch wir es handhaben sollten: schön nur für uns selbst sein]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>du süßer gruß der sonne<br />
du sehnsucht nach sommer<br />
liebreizendes himmelsgeschenk<br />
du wehrhaft wilde mit<br />
stachligen widerhaken bestückt<br />
nicht süß für den menschen<br />
sondern aus eigennutz<br />
wie auch wir es handhaben sollten:<br />
schön nur für uns selbst sein</p>


</div>
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		<title>Wie froh bin ich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Oct 2025 16:00:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Fröhliches]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliches]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie froh bin ich über den Gesang der Vögel, der mir das Leben rettet, täglich, über den Wald, in den ich eintauchen darf wie in eine dunkle Höhle der Freude, wie froh bin ich über das Rauschen der Blätter, das meine Seele beruhigt und der Laut ist, in dem mein Herz seine Heimat findet. Wie &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>Wie froh bin ich über den Gesang der Vögel, der mir das Leben rettet, täglich, über den Wald, in den ich eintauchen darf wie in eine dunkle Höhle der Freude, wie froh bin ich über das Rauschen der Blätter, das meine Seele beruhigt und der Laut ist, in dem mein Herz seine Heimat findet.</p>
<p>Wie froh bin ich über die kleinen Wesen, denen ich begegne, mit pelzigen Pfoten und scheuem Blick, über die Hufspuren der Rehe, denen ich folge, um einen Augenblick zu erhaschen, in dem ich ihre langen Wimpern betrachten darf.</p>
<p>Wie schätze ich die Stille, die keine Stille ist, sondern das An- und Abschwellen des Insektenbrummens, die sich zum Chor verabredet haben, wie schätze ich das Rascheln im Gebüsch, das mir die Anwesenheit von guten Geistern zeigt, die nicht entdeckt werden mögen, aber dennoch über mich wachen.</p>


</div>
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		<title>Das schönste Versprechen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2025 16:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Ewiges]]></category>
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					<description><![CDATA[das schönste Versprechen, das du mir jemals gabst: dass du mein Haar ergrauen sehen möchtest. . . . Eine Liebesgeschichte Es ist 19-20 Jahre her, ich war Mitte 20, wir saßen zusammen mit Freunden in einem Restaurant und ich sah eine Frau mit wunderschönem weißen Haar. Ich zeigte sie ihm und fragte, wie ich wohl &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>das schönste Versprechen,<br />
das du mir jemals gabst:<br />
dass du mein Haar<br />
ergrauen sehen möchtest.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>.</p>
<p>Eine Liebesgeschichte<br />
Es ist 19-20 Jahre her, ich war Mitte 20, wir saßen zusammen mit Freunden in einem Restaurant und ich sah eine Frau mit wunderschönem weißen Haar. Ich zeigte sie ihm und fragte, wie ich wohl aussehen würde, mit weißem Haar.<br />
Und er antwortete: das werden wir dann ja sehen – oder so ähnlich, es ist lang her. Ein paar Worte, aber ich wusste, dass er sie so meinte:<br />
Er wollte so lange an meiner Seite bleiben. Und er würde meine Veränderungen, innere und äußere, akzeptieren, vielleicht sogar lieben.<br />
Das schönste Versprechen, das ich jemals bekommen habe.<br />
Jetzt bekomme ich immer mehr weiße Haare. Und er ist noch immer an meiner Seite.</p>


</div>
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		<title>Eichhörnchen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Sep 2025 16:02:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Rändliches]]></category>
		<category><![CDATA[Waldiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Manchmal wünschte ich, ich wäre ein Eichhörnchen und würde nur wenige Sommer leben. Ich wüsste immer, was zu tun ist, aber nichts von Steuern und Versicherungen, nichts von Kriegen und Katastrophen, nur von dem, was vor meiner Nase läge. Ich glaube, ich wäre ein gutes Eichhörnchen.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>Manchmal wünschte ich,<br />
ich wäre ein Eichhörnchen<br />
und würde nur wenige Sommer leben.</p>
<p>Ich wüsste immer, was zu tun ist,<br />
aber nichts von Steuern und Versicherungen,<br />
nichts von Kriegen und Katastrophen,<br />
nur von dem, was vor meiner Nase läge.</p>
<p>Ich glaube, ich wäre<br />
ein gutes Eichhörnchen.</p>


</div>
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		<title>Schnauben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Aug 2025 17:23:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Lautes]]></category>
		<category><![CDATA[Leises]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrisches]]></category>
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		<category><![CDATA[Tierisches]]></category>
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					<description><![CDATA[das beruhigende schnauben der pferde summen der hummeln schnurren der katzen singen der vögel und dagegen all der lärm der menschen warum?]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>das beruhigende<br />
schnauben der pferde<br />
summen der hummeln<br />
schnurren der katzen<br />
singen der vögel</p>
<p>und dagegen<br />
all der lärm der menschen<br />
warum?</p>


</div>
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		<title>aufschreiben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2025 16:52:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Meta]]></category>
		<category><![CDATA[Rändliches]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibendes]]></category>
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					<description><![CDATA[mir macht genauso viel Freude, Dinge zu sehen wie sie aufzuschreiben doch ohne das Aufschreiben sehe ich sie nicht]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>mir macht genauso viel Freude,<br />
Dinge zu sehen<br />
wie sie aufzuschreiben</p>
<p>doch ohne das Aufschreiben<br />
sehe ich sie nicht</p>


</div>
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		<title>Das Beutelthierchen ist unterwegs!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Dec 2024 10:11:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Beutelei]]></category>
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					<description><![CDATA[10 Wochen Neuseeland, eine Woche Sydney und ein kurzer Stopp in Singapur &#8211; diese Reise beginnt jetzt und wird auf www.beutelthierchen.de in Bild und Text dokumentiert (in Ton eher selten). Freut euch also auf ein Reisetagebuch dort drüben und wundert euch nicht, falls hier im Blog bis Ende März nicht so viel &#8222;passiert&#8220;. Wer Instagram &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>10 Wochen Neuseeland, eine Woche Sydney und ein kurzer Stopp in Singapur &#8211; diese Reise beginnt jetzt und wird auf <a href="https://www.beutelthierchen.de/" target="_blank" rel="noopener">www.beutelthierchen.de</a> in Bild und Text dokumentiert (in Ton eher selten). Freut euch also auf ein Reisetagebuch dort drüben und wundert euch nicht, falls hier im Blog bis Ende März nicht so viel &#8222;passiert&#8220;.</p>
<p>Wer Instagram hat, darf dem Beutelthierchen auch <a href="https://www.instagram.com/beutelthierchen/" target="_blank" rel="noopener">gerne dort folgen</a>.</p>
<p>Artikel wie diesen gab es übrigens schon <a href="https://www.sprachspielerin.de/2011/01/08/umleitung/" target="_blank" rel="noopener">2011</a> und dann <a href="https://www.sprachspielerin.de/2017/09/03/beutelthierchen-bitte-uebernehmen/" target="_blank" rel="noopener">2017/18</a> &#8211; auch hier wurde unter anderem oder vor allem Neuseeland bereist. 2011 aber auch längere Zeit Australien, was das Känguru als Reisemaskottchen besser erklärt.</p>


</div>
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		<item>
		<title>&#8222;nur&#8220;</title>
		<link>https://www.sprachspielerin.de/2024/11/08/nur/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nur</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2024 08:57:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Auswahl]]></category>
		<category><![CDATA[Kleines]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzes]]></category>
		<category><![CDATA[Rändliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Wie das Wörtchen „nur“ Leben rettet: nur jetzt, nur heute, einfach nur, nur kurz, nur ein wenig. Und plötzlich kannst du es tun: das Richtige, das Heilsame, das Gute, das Hilfreiche und – manchmal auch das Schwierige. Ohne das Damoklesschwert der Ewigkeit, der Pflicht, des grauen Alltags. Erstaunlich, wie das Wörtchen „nur“ mein Leben rettet.]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>Wie das Wörtchen „nur“ Leben rettet: nur jetzt, nur heute, einfach nur, nur kurz, nur ein wenig.</p>
<p>Und plötzlich kannst du es tun: das Richtige, das Heilsame, das Gute, das Hilfreiche und – manchmal auch das Schwierige. Ohne das Damoklesschwert der Ewigkeit, der Pflicht, des grauen Alltags.</p>
<p>Erstaunlich, wie das Wörtchen „nur“ mein Leben rettet.</p>


</div>
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		<title>Perfekte Frauen</title>
		<link>https://www.sprachspielerin.de/2024/09/28/perfekte-frauen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=perfekte-frauen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2024 11:08:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Alltägliches]]></category>
		<category><![CDATA[Böses]]></category>
		<category><![CDATA[Goldenes]]></category>
		<category><![CDATA[Rändliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich kann die perfekten Frauen nicht leiden, mit ihrem eingebeigetem Teint, ihrer Lackschicht, diese Frauen, die man an beiden Schultern packen und schütteln will, um zu schauen, ob sie lebendig sind, ob vielleicht etwas abplatzt von ihrer Fassade, ob es einen Sprung gibt, der dahinter ihr Gold aufblitzen lässt, das innere, denn auch sie haben &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>Ich kann die perfekten Frauen nicht leiden, mit ihrem eingebeigetem Teint, ihrer Lackschicht, diese Frauen, die man an beiden Schultern packen und schütteln will, um zu schauen, ob sie lebendig sind, ob vielleicht etwas abplatzt von ihrer Fassade, ob es einen Sprung gibt, der dahinter ihr Gold aufblitzen lässt, das innere, denn auch sie haben es, wissen es nur gut zu verbergen.</p>


</div>
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		<title>Fenster zum Meer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Apr 2024 12:28:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Meeriges]]></category>
		<category><![CDATA[Rändliches]]></category>
		<category><![CDATA[Sehnsüchtiges]]></category>
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					<description><![CDATA[Ich wünsche mir eine Tasche mit einem Fenster zum Meer. Ein Fenster zum Meer, transportabel wie ein Bilderrahmen. Die Tasche wäre gelb mit rosa Blumen. Und ich könnte, jederzeit, das Fenster herausnehmen und aufs Meer starren, auf Glätte, Kräuseln, Wellen; könnte vielleicht sogar das Fenster öffnen, die Brise schnuppern, den Wind atmen und im Rauschen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>Ich wünsche mir eine Tasche mit einem Fenster zum Meer. Ein Fenster zum Meer, transportabel wie ein Bilderrahmen.</p>
<p>Die Tasche wäre gelb mit rosa Blumen.</p>
<p>Und ich könnte, jederzeit, das Fenster herausnehmen und aufs Meer starren, auf Glätte, Kräuseln, Wellen; könnte vielleicht sogar das Fenster öffnen, die Brise schnuppern, den Wind atmen und im Rauschen versinken wie in einem Kissen.</p>
<p>Und irgendwann, irgendwann würde ich vielleicht einfach durchs Fenster steigen, auf die andere Seite.</p>


</div>
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			</item>
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		<title>Weil</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sprachspielerin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2017 18:00:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Randnotizen]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliches]]></category>
		<category><![CDATA[Liebliches]]></category>
		<category><![CDATA[Rändliches]]></category>
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					<description><![CDATA[Er sagt: &#8222;Du bist unglücklich.&#8220; Und er hat Recht, obwohl ich selbst es kaum weiß. Er sagt: &#8222;Ich weiß, was du willst.&#8220; Obwohl ich&#8217;s mir selbst kaum einzugestehen wage. Manchmal kennt er mich besser als ich mich selbst und kann in Worte fassen, wozu ich nicht den Mut habe. Deshalb das. Immer wieder. Übrigens kennen &#8230;]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="entry-content" itemprop="text">
<p>Er sagt: &#8222;Du bist unglücklich.&#8220; Und er hat Recht, obwohl ich selbst es kaum weiß.</p>
<p>Er sagt: &#8222;Ich weiß, was du willst.&#8220; Obwohl ich&#8217;s mir selbst kaum einzugestehen wage.</p>
<p>Manchmal kennt er mich besser als ich mich selbst und kann in Worte fassen, wozu ich nicht den Mut habe.</p>
<p>Deshalb <a href="http://www.sprachspielerin.de/2017/08/13/ja/" target="_blank" rel="noopener">das</a>. Immer wieder.</p>

<p>Übrigens kennen wir uns heute seit zwölf Jahren. Und sind seit gut sechs verheiratet. Wie viel <a href="http://www.sprachspielerin.de/2007/09/06/glueck/" target="_blank" rel="noopener">Glück</a> ich doch habe!</p>


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