Skip to content

Menu

  • Lyrik
  • Randnotizen
  • Prosa
  • Über mich
  • Impressum
Die Sprachspielerin Die Sprachspielerin

Lyrik, Page 2 Kategorie

Was das Einhorn sagt

Was das Einhorn sagt

Ich setze mich dem Einhorn gegenüber, lade es ein zum Gespräch. Es sagt, ich solle aufhören, die Magd meiner Träume zu sein, stattdessen die Süße suchen und mir die Träume von den Augen ablesen lassen wie eine Königin. . . . Eines meiner drei Gedichte, die in der Anthologie „Das Einhorn macht keine Kehrwoche“ des …

wo der fliegenpilz wacht

wo der fliegenpilz wacht

im kalten wald voller dürrem astwerk, in der luft rauch und erdduft, wo der wind das laub treibt, sitzt ein rostroter kater in grauem nebel, wo der fliegenpilz wacht . . . Bei dieser Gemeinschaftsproduktion habe ich den Text verfasst und Anja Krüger hat die wundervolle Illustration dazu gemacht! Deshalb nochmal hier:

ein teller sommer

ein teller sommer

ich steh‘ im herbst, aber suche den sommer was übrigblieb, die reste und schätze als vorrat für die dunkelheit ich pflücke einen teller sonne und glück voller duft und süße, farbe und schönheit und bin gerüstet gegen den herbst

häuten

häuten

wie wir uns beständig erneuern, schälen, unsere haut ablegen, nicht plötzlich wie eine schlange, sondern nach und nach, hautschüppchen um hautschüppchen neu werden, uns häuten tag für tag

vorbei

vorbei

und dann ist wieder ein sommer vorbei so schnell wie ein schwarm perseiden zergangen wie der schaum auf der wellenkrone und nichts bleibt als etwas sand im schuh drei sommersprossen und die immergleiche sehnsucht

In Berckers Schwesternkalender

In Berckers Schwesternkalender

Ein Gedicht von mir wurde veröffentlicht! Es ist das Gedicht „Wachsen“, das ich bereits 2007 geschrieben habe. Die Redaktion von Berckers Schwesternkalender hat das Gedicht auf meinem Blog hier gefunden und angefragt, ob sie es veröffentlichen dürfen. Zwar habe ich mit der Institution Kirche nichts am Hut, aber ich habe ja eine Schwäche für Klöster. …

seegras

seegras

auch der fels in der brandung bricht | mit der zeit sei seegras am grund des meeres biegsam und geschmeidig schwingend den duft des ozeans atmend die glitzernden sonnenstreifen liebend und das rauschen um dich liebe die sanftheit der bunten fische die sich streichelnd durch dich schlängeln liebe dein eignes weiches grün gib dich dem …

wunderlos

wunderlos

Wunder sind Diven, sie werfen mit ihrem Gold nur, wenn du dich nicht gewöhnst, nicht prahlst, sondern demütig wartest, geduldig die Arbeit tust, kniend. Lerne zu lieben, die wunderlosen Tage, nichts zu erwarten, nur zu staunen. Die Kunst ist, die Wunder zu bewundern, sobald sich ein Spalt auftut, durch den das Licht bricht.

abschied

abschied

und wenn ich nicht wiederkehre geliebter, begrab mich unter einem laubbaum komm mich nicht besuchen, ich werde im sauerstoff sein den du atmest von blättern freigehaucht immer nur bei dir

knopfdruck

knopfdruck

sei nicht enttäuscht wenn du nicht aufblühst sofort, auf knopfdruck, durch dein angestrengtes bemühen wie die rose blühst du auf wenn es zeit ist du bereit bist, durch einen sonnenstrahl an der rose ist kein knopf

  • ← Newer Posts
  • Older Posts →

© 2026 Die Sprachspielerin | Impressum