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Die Sprachspielerin Die Sprachspielerin

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aufschreiben

Geschrieben von Sprachspielerin On 22. Juli 2025 Einsortiert unter Randnotizen Keine Kommentare
aufschreiben

mir macht genauso viel Freude,
Dinge zu sehen
wie sie aufzuschreiben

doch ohne das Aufschreiben
sehe ich sie nicht

weggehen

weggehen

wenn du alles hinter dir lässt: familie, freunde, beziehungen, job, zuhause, verpflichtungen und weit weg gehst, dann bist du frei einen moment lang, bis du den mund aufmachst und von dir erzählst die einzige freiheit, die ich kenne, ist wenn ich im wasser meine schwimmhäute spreize, wenn ich im wald meine schwingen weite oder in …

kleine tiere

kleine tiere

Gedichte sind kleine Tiere, die zu mir kommen im Schlaf, sich auf mich setzen, lächeln und hüpfen auf meiner Brust.

Blattgold

Blattgold

Wenn ein Stück Gold vom herbstlichen Himmel fällt, von der Sonne abgefallenes Goldblatt, funkelnd, flimmernd, in deinen Schoß taumelnd, dann tu nicht unbeteiligt, schau nicht weg, geh nicht weiter, sondern sei Sterntaler, breite deinen Rock aus und fang auf, was du kriegen kannst!

Freibeuter

Freibeuter

wenn ich gedichte schreibe, dann darf ich mich be~rauschen an wellen und worten, an klang und sinn gedichte sind eine erlaubnis, ein freibrief, das boot, in dessen armen ich auf den worten schaukle und so treibe ich hinaus auf beutezug, blind

Missachtung

Missachtung

schreiben, um die zeit zu zähmen, andre leben zu leben, in worten zu atmen und den tod mit missachtung zu strafen

Berauschende Worte

Aussage des Protagonisten in Peter Stamms „Agnes“ zum Thema, weshalb er nicht mehr schreibe. Genau. So. Oder so ähnlich. Ach ja, es gibt auch andere Gründe, nicht zu schreiben. Arbeit zum Beispiel. Aus gegebenem Anlass (mein momentaner Zustand) ein Rückverweis hierhin.

Gedichte

gedichte sind unfolgsame kinder sie kommen nicht wenn man sie ruft man kann sie nicht zwingen sie spielen verstecken aber man darf sie nicht suchen nur finden

Schreibhemmungen

Es ist ziemlich still hier in letzter Zeit, sehr still, wenn man bedenkt, dass mein Examen nun vorbei ist und ich eigentlich Zeit hätte zu schreiben. Gruselig still, wenn man bedenkt, wie viel Zeit ich im Moment tatsächlich habe, wie wenige Verpflichtungen und wie viel, viel Freizeit, wie ideal die Bedingungen gerade sind. Besser: wären. …

Twitterweisheiten

Auch ich komme immer öfter in die Verlegenheit, twitterabstinenten Freunden erklären zu müssen, was Twitter eigentlich sei. Wie ein Blog ist auch Twitter zuerst einfach mal ein Medium, ein Kommunikationsinstrument (und das sagt erstmal überhaupt nichts über die Qualität aus). Zwar steht über den jeweils verfügbaren 140 Zeichen die vorgegebene Frage „What are you doing?“, …

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