Lebenszeichen aus der Atempause mit ohne Musik

Ich war über das Pfingstwochenende nur vier kurze Tage in Italien (in Anduins im Friaul), bin jetzt aber so entspannt und ausgeruht wie eine gefühlte Ewigkeit schon nicht mehr. Das lag sicher nicht nur an den vier Tagen ganz ohne Lesen und Lernen, sondern vor allem an den zehn fürchterlich netten Menschen, mit denen ich da war. Außerdem an der Sonne, die morgens schon ins Zelt schien, am entspannten Grillen draußen (trotz einiger Regentropfen), am ebenso entspannten gemeinsamen Spaghetti-Kochen auf dem Camping-Kocher, an der Pizza, am Rotwein, am Klettern (wenn es auch nur ein bisschen war) und den anderen beim Klettern Zusehen, am Nichts-Tun, am in der Wiese Liegen und in den Himmel Schauen, am abends ums Lagerfeuer Sitzen bis es zu kalt wurde, an den guten und lustigen Gesprächen, am vielen Lachen und am Balancieren auf der Slackline (auf der ich immerhin schon ca. 10 Schritte geschafft habe).

Vielleicht wird das mit dem Bloggen jetzt auch wieder etwas besser, nachdem hier ja über drei Wochen Schweigen herrschte… Aber die Zeit vor dem Kurzurlaub war sehr anstrengend, die mündlichen Prüfungen in Geschichte haben mir ziemlich zugesetzt, sind dann im Endeffekt aber dennoch sehr gut gelaufen. Bloggen war mir in der letzten Zeit einfach zu viel, keine Ideen, keine Lust, keine Muße und keine Muse. Höchstens bei Twitter habe ich ab und zu 140 Zeichen hinterlassen.

Jetzt habe ich eine kurze Atempause, der nächste Prüfungsmarathon mit drei Prüfungen in Deutsch und vier Prüfungen in Italienisch beginnt ‘erst’ in knappen zwei Wochen, allerdings folgt dann eine dicht auf die nächste (auch mal drei Tage hintereinander), was bedeutet, dass ich jetzt schon eifrig vorarbeiten muss. Momentan bin ich noch recht gelassen, die Deutsch-Themen machen mir Spaß, da freue ich mich fast drauf und Italienisch wird schon auch irgendwie gehen. Außerdem tröstet die Aussicht, dass am 20. Juni dann alles endlich ein Ende hat, dass dann alles vorbei ist, dass es nicht mehr Monate sind, die da voller Lernerei (und nichts anderem) vor mir liegen, sondern nur noch ein paar Wochen.

Ich habe da schon vor einiger Zeit ein Stöckchen zugeworfen bekommen, von der lieben Chrizzo, welche 5 Lieder ich mit auf die einsame Insel nehmen würde, aber diese Auswahl überfordert mich momentan. Erstens höre ich so gut wie nie einzelne ‘Lieder’, sondern immer nur ganze Platten (ist ja auch barbarisch, die so aus dem Kontext zu reißen) und es fiele mir insofern sehr schwer, da bestimmte Lieder aus meinen Lieblings-CDs herauszusuchen. Und zweitens finde ich es einfach unheimlich schwierig, denn das ändert sich natürlich von Woche zu Woche, von Stimmung zu Stimmung und überhaupt. Im Moment komme ich ohnehin kaum dazu, richtig Musik zu hören, die dudelt höchstens ab und an im Hintergrund, wenn ich nicht allzu konzentriert sein muss. Also ein schlechter Moment gerade, liebe Chrizzo. Ich hoffe mir wird verziehen. Ganz sicher würde ich die Lieder hauptsächlich aus meinen Klangspielen rekrutieren, aber welche…???

1 Comment for “Lebenszeichen aus der Atempause mit ohne Musik”

says:

Natürlich wird Dir… ist Dir schon verziehen. 😉
Viel Durchhaltevermögen bei Deinen Prüfungsvorbereitungen!

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