vom rande des paradieses

der mond hängt am lichtblauen himmel
das sei kein ort für ihn, sagt er, er fühle
sich wie im falschen film, am tag

dann leiht er mir sein lächeln, die
schiefe sichel, erzählt vom rande
des paradieses, wo er hingehört,
von der stille der nacht und der weite
des meeres, auf das er blickt

erzählt von diesem ort, an dem er könne,
wovon er sonst nur träume: kochen, singen
dichten und mit den sternen tanzen

Beitrag zum #frapalymo am 13nov18 mit dem Impuls “Utopie”.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.