Dada

Eigentlich kann ich mit Dada nicht besonders viel anfangen, aber jetzt habe ich über einen Link bei hor ein nettes Plugin namens ‘WordPress Cabaret‘ (in Anlehnung an das ‘Cabaret Voltaire‘ in Zürich) gefunden, das aus den eigenen Blog-Texten zufällige Gedichte zusammenwürfelt. Am interessantesten sind die kurzen Ergebnisse, es ergab sich z.B.:

Um ihn. Meine Augen
      seinen Geruch atmen. Ich
         schräg, die eine Hand
schon aus, die Lebensmittel zuerst und man
         blicke mich nicht um, ich

Oder:

?und dann auch mal
nur noch ein Stück
ganzes Leben

Oder auch:

Gedichtetes von Oma
         ihrem Hals und sie lacht leise und
Du…“ wiederholt er immer
      Leben.Ist das

 

 

Und jetzt dürft ihr: einfach immer wieder auf ‘Aktualisieren’ klicken, dann verändert sich das ‘Gedicht’ hier unten, schöne Ergebnisse bitte in die Kommentare stellen!

 

 

10 Comments for “Dada”

says:

Auch nicht schlecht:

Es ist kalt und ich friere in meinem dünnen
Menschen, die ihr grausames
vor den wie Gott, dachte ich, fast wie
starken Herzschlag nicht
müsste, Brust raus
Mitmachen!
Deut besser.
Und was

Oder:

So. Ich heiße Kaya und
Ja, ich heiße wirklich
wie in einem Meer aus Watte, das
besten. Das bewahrte mich auch

says:

Hat irgendwie Nachdenkpotential, oder?

Und beenden. Dein oder mein Leben.Ist das Dein
ratlos, wenn ich sagen
Willst du sie nicht füttern mit Deinem Speck,
und beobachtete es, wie es da in seiner Ecke
wahnwitzig weinende
verkorkt war und jetzt

says:

Kann nicht sprechen
spricht ja eigentlich für mich. Dass ich
Erfolg haben
höchsten Anteil an und mit
Mündlich hatte ich
die immer ersehnte Synthese
verlockend zu wirken. Das erfreut mich, jedes
sie fühlen und riechen und hören, ich will sie
sich neben ihr auf mich fallen, auch er jung,
macht einen kleinen
Helmut Kraussers Lager der Pathetiker

Hat was. Eine Art emotionale Stichomythie eines postmodernen Faustmythos mit einer romantischen Werther-Allegorie. Erinnert mich an Nicolas de Chamfort: »Durch die Leidenschaften lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er bloß.«

Dieses Plugin ist genial. Ich versuch es bei Gelegenheit auch mal ins Blog zu implementieren. Vielen Dank! 🙂

says:

Also ich schreibe Gedichte, wenn ich meine Gefühle und Gedanken nicht kommunizieren kann. Bisweilen vielleicht um nicht eindeutig zu werden, wozu mich das Sprechen in gewisser Weise zwingt. Ein Gedicht ist dann ein sehr verdichtetes Wortmeer. Klingt jetzt irgendwie banal…

Soll heißen:

Kann nicht sprechen
spricht ja eigentlich für mich.

Das Gedicht spricht für mich! 🙂

Gedicht als eine Zweitversion von Sprache, als Spiegel meiner Gedanken…

says:

… und vielleicht noch sowas wie: ich will nicht meine eigenen Gedichtzeilen interpretieren müssen. Kann über das, was ich da zu Papier gebracht habe, nicht befreit sprechen. Etwas wüste Gedanken in der Summe jetzt 😉

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