Dada

Eigentlich kann ich mit Dada nicht besonders viel anfangen, aber jetzt habe ich über einen Link bei hor ein nettes Plugin namens ‘WordPress Cabaret‘ (in Anlehnung an das ‘Cabaret Voltaire‘ in Zürich) gefunden, das aus den eigenen Blog-Texten zufällige Gedichte zusammenwürfelt. Am interessantesten sind die kurzen Ergebnisse, es ergab sich z.B.:

Um ihn. Meine Augen
      seinen Geruch atmen. Ich
         schräg, die eine Hand
schon aus, die Lebensmittel zuerst und man
         blicke mich nicht um, ich

Oder:

?und dann auch mal
nur noch ein Stück
ganzes Leben

Oder auch:

Gedichtetes von Oma
         ihrem Hals und sie lacht leise und
Du…“ wiederholt er immer
      Leben.Ist das

 

 

Und jetzt dürft ihr: einfach immer wieder auf ‘Aktualisieren’ klicken, dann verändert sich das ‘Gedicht’ hier unten, schöne Ergebnisse bitte in die Kommentare stellen!

 

Allem in sozialer Hinsicht – wohl anders
anzuschauen und die
         Gender Studies spielte
  machen! Ich überlege und plane das schon
  Unterricht zwar nicht störte, aber auch
    Studenten, steht früh auf, noch
Krähen, ein Winseln, Fauchen, Pfeifen und
Bertrand de Beauvoir ,
steht zusammen mit anderen perfekten
    Beauvoir für den
         und nett war, aber

 

Archiviert unter Lyrik | 10 Kommentare

10 Kommentare bisher

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  1. 5. November 2007 um 00:37 Uhr

    Sprachspielerin sagt,

    Auch nicht schlecht:

    Es ist kalt und ich friere in meinem dünnen
    Menschen, die ihr grausames
    vor den wie Gott, dachte ich, fast wie
    starken Herzschlag nicht
    müsste, Brust raus
    Mitmachen!
    Deut besser.
    Und was

    Oder:

    So. Ich heiße Kaya und
    Ja, ich heiße wirklich
    wie in einem Meer aus Watte, das
    besten. Das bewahrte mich auch

  2. [...] Sprachspielerin nebenan hat es in ihrem Blog eingebaut und erste Ergebnisse des Dada-Generators veröffentlicht.1 Mit jedem Neuaufruf der Website generiert das Plugin neue lyrische Versuchsballons. Auf den [...]

  3. 19. November 2007 um 14:06 Uhr

    Benedikt sagt,

    Erinnert mich eher an Meister Yoda als an Dada:

    Spielen und zu schreiben.
    nichts existierte mehr
    viel gelesen wird,
    weiblich ist.

  4. 19. November 2007 um 17:05 Uhr

    Sprachspielerin sagt,

    Oh ja, das ist wirklich sehr hübsch, danke dafür!

  5. 19. November 2007 um 18:23 Uhr

    Erik sagt,

    Hat irgendwie Nachdenkpotential, oder?

    Und beenden. Dein oder mein Leben.Ist das Dein
    ratlos, wenn ich sagen
    Willst du sie nicht füttern mit Deinem Speck,
    und beobachtete es, wie es da in seiner Ecke
    wahnwitzig weinende
    verkorkt war und jetzt

  6. 3. Dezember 2007 um 13:17 Uhr

    Jowinal sagt,

    Kann nicht sprechen
    spricht ja eigentlich für mich. Dass ich
    Erfolg haben
    höchsten Anteil an und mit
    Mündlich hatte ich
    die immer ersehnte Synthese
    verlockend zu wirken. Das erfreut mich, jedes
    sie fühlen und riechen und hören, ich will sie
    sich neben ihr auf mich fallen, auch er jung,
    macht einen kleinen
    Helmut Kraussers Lager der Pathetiker

    Hat was. Eine Art emotionale Stichomythie eines postmodernen Faustmythos mit einer romantischen Werther-Allegorie. Erinnert mich an Nicolas de Chamfort: »Durch die Leidenschaften lebt der Mensch, durch die Vernunft existiert er bloß.«

    Dieses Plugin ist genial. Ich versuch es bei Gelegenheit auch mal ins Blog zu implementieren. Vielen Dank! :-)

  7. 4. Dezember 2007 um 14:23 Uhr

    Sprachspielerin sagt,

    Es spricht für mich, dass ich nicht sprechen kann? So etwas zu behaupten, spräche aber nicht sehr für mich… Aber danke fürs ‘Gedicht’!

  8. 4. Dezember 2007 um 19:21 Uhr

    Jowinal sagt,

    Also ich schreibe Gedichte, wenn ich meine Gefühle und Gedanken nicht kommunizieren kann. Bisweilen vielleicht um nicht eindeutig zu werden, wozu mich das Sprechen in gewisser Weise zwingt. Ein Gedicht ist dann ein sehr verdichtetes Wortmeer. Klingt jetzt irgendwie banal…

    Soll heißen:

    Kann nicht sprechen
    spricht ja eigentlich für mich.

    Das Gedicht spricht für mich! :-)

    Gedicht als eine Zweitversion von Sprache, als Spiegel meiner Gedanken…

  9. 4. Dezember 2007 um 19:58 Uhr

    Jowinal sagt,

    … und vielleicht noch sowas wie: ich will nicht meine eigenen Gedichtzeilen interpretieren müssen. Kann über das, was ich da zu Papier gebracht habe, nicht befreit sprechen. Etwas wüste Gedanken in der Summe jetzt ;-)

  10. 9. Januar 2008 um 12:31 Uhr

    Ein Audioporträit - coderwelsh/synchron./ sagt,

    [...] liest die Ursonate (mp3) – AT&T Natural Voices lesen “Anna Blume” (mp3) – Das WordPress-Plugin Cabarett – Elisa Theusner liest Hugo Ball: 1. Dada-Abend. Mange [...]

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